Ce diaporama a bien été signalé.
Nous utilisons votre profil LinkedIn et vos données d’activité pour vous proposer des publicités personnalisées et pertinentes. Vous pouvez changer vos préférences de publicités à tout moment.

Smarte Innovationen, smarte Mobilität

66 vues

Publié le

Alstom hielt heute eine Pressekonferenz in der Cité du Cinéma in Paris ab, auf der das Unternehmen mehrere bahnbrechende Technologien , die den steigenden Anforderungen von Betreibern und Fahrgästen erfüllen. Es handelte sich hierbei um eine Auftaktveranstaltung zur UITP-Messe 2017.

Publié dans : Technologie
  • Soyez le premier à commenter

  • Soyez le premier à aimer ceci

Smarte Innovationen, smarte Mobilität

  1. 1. Alstom Communications Smarte Innovationen, smarte Mobilität I- Smarte Mobilität für Fahrgäste Echtzeitinformationen zur Reiseplanung Optimet OrbanMap, ein intelligenter Metroplan Um die Metrofahrt schneller, komfortabler und angenehmer zu machen, führt Alstom Optimet OrbanMap ein, ein dynamisches Echtzeit-Informationssystem für Metronetze. Mit dem von Metrolab entwickelten Optimet OrbanMap, das für alle sichtbar an der Station angebracht wird, kann das Metronetz, dessen Aktivität, Zugpositionen, Fahrzeiten, Betriebsunterbrechungen und der Komfortstandard an Bord der Züge auf einen Blick visualisiert werden. Optimet OrbanMap bietet auch eine dynamische Vision der Stadt. Der Plan zeigt Plätze, die von besonderem Interesse sind, wie Restaurants, Museen, Sportstätten etc. an. Optimet OrbanMap erhält Verkehrsinformationen vom automatischen Zugüberwachungssystem der betreffenden U-Bahnlinie. Stadtinformationen erhält der Plan von sozialen Medienplattformen wie Instagram, Twitter und Foursquare, die von Bewohnern und Besuchern eingegeben werden. Ein Moderator analysiert und selektiert die Daten. Die beste Position auf dem Bahnsteig Optimet Echtzeit Zugauslastung Am Metrobahnsteig sind die Fahrgäste oft ungleichmäßig verteilt und konzentrieren sich meist an den Enden, weil niemand weiß, wo er am besten in die Metro einsteigen sollte. In Stoßzeiten kommt es dadurch oft zu Staus an den Türen, sodass der Fahrgastwechsel behindert wird. Um dies zu vermeiden, führt Alstom Optimet real- time train occupancy ein, eine Lösung, die anhand eines farbigen LED-Streifens (rot, orange oder grün) zeigt, wie stark besetzt die einzelnen Wagen sind; diese Anzeige erfolgt über den Bahnsteigtüren und auf Monitoren in Gängen und/oder Fahrstühlen. Optimet real-time train occupancy ist die Kombination aus einem Zählsystem und einem Informationsanzeigesystem. Das Zählsystem verwendet Sensoren, die an den Bahnsteigtüren montiert sind. Es stellt die Verbindung zu Optimet-Sensoren und zur Fahrzeuglastanzeige her, um die Last jedes Fahrzeugs ermitteln zu können. Die von den Sensoren erfassten Daten werden von einem Algorithmus verarbeitet, um den Besetzungsgrad der Metro immer wieder neu zu berechnen. Der Algorithmus berücksichtigt auch spezifische Eigenschaften des Zuges wie Abmessungen, Sitzanordnung usw., um möglichst genaue Informationen zu liefern. Sobald die Türen schließen, PRESSEKIT
  2. 2. 2 werden diese Daten verarbeitet, ausgewertet und an die nächste Station gesendet, wo die entsprechende Anzeige erfolgt. Somit wissen Pendler, bevor der Zug ankommt, wo sie am Bahnsteig stehen müssen, um in die weniger überfüllten Wagen einzusteigen. Lösungen vom ersten bis zum letzten Kilometer EZ10 Da Fahrgäste immer mehr Flexibilität und eine nahtlose Beförderung von Tür zu Tür wünschen, hat Alstom 14 Mio. Euro in EasyMile investiert, ein innovatives Jungunternehmen, das einen autonomen Elektroshuttle namens ‘EZ10’ herstellt, der den Transport vom ersten bis zum letzten Kilometer gewährleistet. Dies hilft Alstom, sein Wissen im Bereich fahrerlose Technologien zu erweitern, sein Portfolio zu verstärken und sein Lösungsangebot auszubauen. EZ10 von EasyMile ist als kollektiver Elektroshuttle ausgelegt, der bis zu 12 Fahrgäste befördern kann. Das Fahrzeug soll in ein automatisiertes Straßenverkehrssystem (ARTS, Automated Road Transport System) integriert werden, das im öffentlichen Personenverkehr im Privatbereich oder in Städten Anwendung findet. EZ10 soll gleichermaßen in beide Richtungen betrieben werden, ohne eine Kehrtwendung vornehmen zu müssen. Um dies zu ermöglichen, sind die Vorder- und Rücklichter identisch ausgeführt. Je nach Richtung, in die das Fahrzeug fährt, werden die Lichter automatisch umkonfiguriert, um zur Bewegungsrichtung des Fahrzeuges zu passen. Seit April 2015 wird der EZ10 an mehr als 50 Plätzen in 14 Ländern in Asien, Nordamerika, im Nahen Osten und in Europa eingesetzt. In Frankreich wird er nun seit September 2016 in Paris getestet. Neue Mobilitätserfahrungen Aptis Alstom hat zusammen mit seiner Tochtergesellschaft NTL1 eine neue Mobilitätserfahrung namens Aptis ins Leben gerufen, um sein emissionsfreies, vollelektrisches Lösungsangebot zu erweitern. Aptis‘ Konstruktion basiert auf der einer Straßenbahn. Sie umfasst einen niederflurigen Einstieg und 360°- Rundumsicht. Mit Batterien und Stromversor- gungssystemen, die auf dem Dach und an beiden Enden ohne Überhang über den Rädern angeordnet sind, bietet Aptis seinen Fahrgästen eine nie zuvor dagewesene 100%ige Niederflurigkeit. Aptis kann bis zu 95 Fahrgäste befördern. Er weist zwei bis drei große Doppeltüren auf, die einen reibungslosen Fahrgastwechsel und einen leichten Einstieg für Rollstuhlfahrer und Fahrgäste mit Kinderwagen ermöglichen. 1 Anteil Alstom 51%, BPI France 49%
  3. 3. 3 In Kombination mit Panoramafenstern an beiden Enden bietet Aptis 20% mehr Fensterfläche für höheren Fahrgastkomfort. Außerdem zeichnet er sich durch niedrige Geräuschpegel aus. Mit vier lenkbaren Rädern – gegenüber zwei bei Bussen – braucht Aptis 25% weniger Platz in Kurven und sorgt für eine perfekte Integration in den Stadtverkehr. An Bushaltestellen kann dadurch Parkfläche eingespart werden, sodass mehr Platz für andere Fahrzeuge bleibt. Aptis kann auf zweierlei Weise aufgeladen werden: Zum einen kann eine große Energiemenge geladen werden, um genügend Autonomie für den ganzen Tagesbetrieb zu haben, sodass die Batterien erst wieder nachts im Depot an einer normalen Steckdose aufgeladen werden müssen (eine vollständige Aufladung dauert rund 6 Stunden). Zum anderen kann entweder mit Alstoms SRS-Lösung oder mit einem invertierten Stromabnehmer aufgeladen werden. Das Aufladen dauert dann ca. 5 Minuten, was der Zeit für eine kurze Fahrerpause entspricht. Konnektivität während der Fahrt Nomad Digital Lösungen Angesichts der Vielzahl von intelligenten Geräten (Laptops, Tablets, Smartphones, Smartwatches etc.) und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) ist Konnektivität während der Fahrt ein Muss für die Fahrgäste. Aufgrund seiner Strategie, das Fahrerlebnis zu verbessern und die Digitalisierung seines Angebots zu beschleunigen, hat Alstom Nomad Digital Lösungen angeschafft. Nomad Digital ist ein weltweit führender Anbieter für Fahrgast- und Flotten-Verbindungslösungen für die Bahnindustrie. Nomads Angebot umfasst WiFi-Verbindungslösungen sowie Unterhaltungsplattformen (Video, Musik und Playback) oder einen angeschlossenen Bordservice, wie z.B. das Bestellen seines Kaffees vom Sitz aus. Außerdem liefert Nomad Digital Telewartungslösungen, einschließlich Fern-Online- Zustandsüberwachung, zuverlässigkeitsbasierte Wartung, Fahrerassistenz und Power Train- Produkte. II- Smarte Mobilität für Betreiber Bessere Steuerung multimodalen Transports Mastria Alstom führt Mastria ein, eine multimodale Überwachungslösung, die durch planmäßige vorausschauende und automatische Datenanalyse in der Lage ist, schnelle zuverlässige Berichte zu erstellen, sodass Betreiber Pendlern schnell alternative Mobilitätslösungen anbieten können. Mastria basiert auf Alstoms 30-jährige Erfahrung in der Einführung von Verkehrsleitsystemen für Kunden im Stadt- und Fernverkehr weltweit und auf den Ergebnissen des technologischen Forschungsinstituts SystemX. Mastria verbessert den Verkehrsfluss für alle Transportmittel (Busse, Straßenbahnen, Metros, Taxis usw.). Informationen über die besten Routen werden ständig aktualisiert und über die Verkehrsunternehmen an die Fahrgäste weitergegeben. Dank einer Steuerung der Transportmittel und Verkehrsflüsse im Transportsystem wird die Reisedauer verkürzt. Bei technischen Ausfällen, anderen Vorfällen oder besonderen Ereignissen, wie z. B. Sportveranstaltungen, schlechtem Wetter und öffentlichen Demonstrationen, kann Mastria die Auswirkungen dieses Vorfalls bzw. Ereignisses
  4. 4. 4 auf das Verkehrsnetz vorhersehen und sicherstellen, dass verschiedene Betreiber zusammenarbeiten, um den Fahrbetrieb entsprechend anzupassen und den Fahrgästen alternative Routen zur Erreichung ihres Endziels anzubieten. Mastrias Vorteile beinhalten nicht nur die Optimierung des Verkehrs und Verkürzung von Pendlerzeiten, sondern auch eine Steigerung der Transportkapazität und Reduzierung der für den Betrieb des Mobilitätssystems benötigten Energie. Mastria basiert auf vier Hauptfunktionen: Multimodale Überwachung, Verkehrssteuerung, Betriebsabstimmung/-steuerung und vorausschauende Analytik. Diese Funktionen sind frei konfigurierbar und können miteinander kombiniert werden – abhängig von den Anforderungen der Betreiber und des Verkehrsnetzes. Die Kommunikation erfolgt über sichere Netzverbindungen zu externen Steuer- und Informationssystemen. Mastria ist flexibel und kann an verschiedene Verkehrsnetze (lokale oder größere) angepasst werden. Es kann auch erweitert werden, um neue Linien und zusätzliche Transportmittel mit aufzunehmen. Mehr Pünktlichkeit und Flexibilität durch autonome Lösungen Fahrerassistenz Fahrerassistenz erhöht die Kapazität und Qualität des Fahrbetriebes und gewährleistet Pünktlichkeit, genaue Halts und Energieeinsparungen durch gleichmäßigeres Fahren. Bei Metros ist ATO (Automatic Train Operation, automatischer Zugbetrieb) die neueste Technik für Fahrerassistenz. Alstom hat mehr als 50 Linien mit ATO in Städten wie Singapur, Hongkong, Shanghai (China), Lausanne (Schweiz) oder Panama ausgerüstet und ist dabei 40 weitere auszustatten, sodass der Konzern führend in diesem Bereich ist. Alstom investiert auch in die Fahrerassistenz-Ausrüstung von Fernzügen. Autonome Züge Alstom ist weltweit führend bei fahrerlosen Metros, und das Unternehmen hat einige der ersten fahrerlosen Metros in der Welt eingeführt (die Metro in Lille in den 80iger Jahren und die erste schwere fahrerlose Metro in Singapur). Fahrerlose Schienenfahrzeuge gewährleisten einen flexiblen Fahrbetrieb und reduzieren die Betriebskosten. Alstom investiert nun in neue autonome Fahrsysteme, um sein Portfolio an Serviceleistungen zu erweitern, wie die kürzliche Investition in EasyMile und die Tests, die an einer Straßenbahn in einem RATP-Depot in einem Vorort von Paris (Vitry-Sur-Seine) durchgeführt wurden, gezeigt haben. Ausgerüstet mit einem virtuellen Manipulator, Lokalisierungs-, Antikollisions-Lidar und Sensoren kann die Straßenbahn erstmalig weltweit vollautonom im Depot abgestellt werden. Vorausschauende Wartung dank moderner Datenanalyse HealthHub Alstom hat vor ein paar Jahren HealthHub eingeführt, eine Lösung, die Daten vom Fahrzeug, der Infrastruktur und von Signalsystemen erfasst und eine allumfassende vorausschauende Wartung ermöglicht. Dank dieser Lösung wird nicht mehr die traditionelle kilometerbasierte Wartung angewendet, sondern eine zustandsbasierte vorausschauende Wartung. Dafür kombinieren die entwickelten Algorithmen moderne Datenanalyse mit dem technischen System-Know-how aus Konstruktion und Fahrbetrieb.
  5. 5. 5 Die Lösung liefert Kennzahlen und Berichte, die Daten in wertvolle Informationen für Wartungsarbeiten und betriebliche Operationen umwandeln. Sie kann cloud-basiert sein oder als Teil der On-Premise-Architektur geliefert werden – je nach Kundenwunsch. In Kombination mit neuen Wartungsstrategien, wie z.B. dynamischen Wartungsplänen, optimiert dieser Ansatz die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und die Kosten. Zustandsfernüberwachung begann mit TrainTracer im Jahr 2006, was smarte datengestützte Entscheidungen ermöglichte. TrainTracer wurde ab 2014 für Fernverkehrszüge eingesetzt, wie für die Virgin Hochgeschwindigkeits-Pendolino-Züge in Großbritannien, NTV AGV Hochgeschwindig- keitszüge in Italien oder PKP Hochgeschwindigkeits-Pendolino-Züge in Polen, um nur einige Beispiele zu nennen. Vor kurzem wurde Alstoms HealthHub-Lösung im Stadtverkehr, wie in den Straßenbahnen von Reims und Nizza eingesetzt.

×