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Unmittelbare und mittelbare diskriminierung a

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Unmittelbare und mittelbare diskriminierung a

  1. 1. Unmittelbare und mittelbare DiskriminierungUnmittelbare DiskriminierungEine unmittelbare Diskriminierung liegt vor, wenn eine Person aufgrund ihres Geschlechts,ihres Alters, ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrer Religion, ihrer Weltanschauung oder ihrersexuellen Orientierung in einer vergleichbaren Situation eine weniger günstige Behandlungals eine andere Person erfährt.BEISPIEL • Eine ArbeitgeberIn stellt eine Frau für eine Führungsposition nicht ein, obwohl sie die gleichen Qualifikationen aufweist wie ein Mann. • Eine ArbeitgeberIn stellt eine BewerberIn aus dem Ausland nicht ein, obwohl sie/er die gleichen Qualifikationen aufweist wie eine InländerIn. • Einer Frau/einem Mann mit dunkler Hautfarbe wird aufgrund ihrer/seiner ethnischen Zugehörigkeit der Zutritt zu einem Restaurant verweigert.Mittelbare DiskriminierungIm Falle einer mittelbaren Diskriminierung erfolgt die Ungleichbehandlung einer Person nichtoffensichtlich wegen eines der oben genannten Diskriminierungsgründe, sondern aufgrundeiner, dem Anschein nach neutralen Regelung, die benachteiligende Auswirkungen habenkann. Allerdings liegt dann keine mittelbare Diskriminierung vor, wenn die betreffendeRegelung durch ein rechtmäßiges Ziel sachlich gerechtfertigt ist und die Mittel zur Erreichungdes Zieles angemessen und erforderlich sind.BEISPIEL • In einem Unternehmen werden Teilzeitkräfte von Führungspositionen ausgeschlossen. Da in diesem Unternehmen vor allem Frauen als Teilzeitkräfte arbeiten, werden hierdurch hauptsächlich Frauen hinsichtlich ihrer Aufstiegschancen gegenüber Männern, die als Vollzeitkräfte für Führungspositionen vorgesehen sind, benachteiligt. • Auf eine offene Stelle in der mittleren Führungsebene bewerben sich ein Mann und eine Frau mit gleichwertiger Qualifikation. Aufgrund einer Betriebsvereinbarung wird die Frau eingestellt, die besagt, dass jedes Geschlecht zu jeweils 40 Prozent in Führungspositionen vertreten sein soll. Vor dieser Besetzung lag der Frauenanteil bei 29 Prozent. Diese Bevorzugung bei GLEICH/GLEICHWERTIGER Qualifikation mit dem Ziel ein ausgewogeneres Geschlechterverhältnis zu erreichen, ist eine Form der sogenannten „positiven“ Diskriminierung und im Zuge des Gleichbehandlungsgesetzes auch erlaubt. Es soll ja dadurch Chancengleichheit hergestellt werden. Unterlagen zur GPA-djp AssistenInnen- Tagung 19./20.6.2012 Autorin: Mag.a. Barbara Marx, Stand April 2012

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