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Einstellungsgrößen, Perspektive, Kamerabewegung

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Einstellungsgrößen, Perspektive, Kamerabewegung

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Einstellungsgrößen, Perspektive, Kamerabewegung

  1. 1. Einstellungsgrößen, Perspektiven und Kamerabewegung
  2. 2. Einstellungsgrößen
  3. 3. Panorama Bildquelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Faustrecht_der_Pr%C3%A4rie
  4. 4. Panorama • Bild von der Gesamten Umgebung • Häufig Benutzt in Dokumentarfilmen • Zeigt dem Zuschauer, wo die Handlung (geografisch) stattfindet • Häufig mit einem langsamen Schwenk verbunden
  5. 5. Totale Hintergrundbild: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Pioneertown_california_saloon_and_bath_house.jpg
  6. 6. Totale • Zeigt den Handlungsort und die handelnden Personen • Gibt dem Zuschauer Orientierung
  7. 7. Halbtotale
  8. 8. Halbtotale • Zeigt die handelnde(n) Person(en) von Kopf bis Fuß und relativ wenig von der Umgebung • Wird benutzt um eine oder mehrere Personen in den Fokus zu rücken
  9. 9. Amerikanische
  10. 10. Amerikanische • Zeigt eine Person vom Kopf bis zur Hüfte • Wurde vor allem in Western-Filmen eingesetzt um den Colt am Gürtel zu zeigen
  11. 11. Halbnahe
  12. 12. Halbnahe • Zeigt eine Person von Kopf bis Taille • Sowohl Mimik als auch Gestik sind zu erkennen • Vor allem bei Dialogszenen eingesetzt
  13. 13. Nahe
  14. 14. Nahe • Zeigt Kopf und Schultern einer Person • Fokus liegt auf der Mimik der Person
  15. 15. Großaufnahme
  16. 16. Großaufnahme • Es wird nur noch das Gesicht der Person gezeigt • Wird eingesetzt um Emotionen in der Mimik der Person zu zeigen
  17. 17. Detail
  18. 18. Detail • Nahaufnahme eines Details • Wichtigkeit des Details soll hervorgehoben werden
  19. 19. Einstellungsgrößen bei Interviews • In Halbnahe, Nahe oder Großaufnahme • Halbnahe z.B. bei Straßenumfragen • Nahe z.B. bei Experteninterviews • Groß z.B. bei Zeitzeugen • Goldenen Schnitt beachten!
  20. 20. Goldener Schnitt
  21. 21. Goldener Schnitt • Bild ist von zwei Längs- und zwei Querlinien durchzogen, dadurch entstehen neun „Kästchen“ • Augen des Interviewpartners liegen auf der Linie der Oberen beiden Kästchen, je nachdem wo der Interviewer steht, rechts oder links
  22. 22. Was ist zu beachten • Headroom: Platz über dem Kopf Sollte nicht zu groß sein, es sei denn dort ist etwas Wichtiges, was es zu zeigen gilt  Besonders bei Halbnahe, Nahe und Großaufnahme ist zu viel Headroom unästhetisch  Auch hier kann der Goldene Schnitt hilfreich sein
  23. 23. Was ist zu beachten • Sprechraum Besonders bei Dialogen und Interviews muss der Person im Bild Raum gegeben werden. Und zwar in die Richtung, in die sie spricht  Auch hier bietet der Goldene Schnitt Orientierung
  24. 24. Einstellungsgrößen Festlegen • Die Einstellungsgröße bemisst sich immer an dem Objekt, dass man im Fokus haben möchte • Man kann die Einstellungsgröße während einer Aufnahme wechseln, z.B. durch Schärfeverlagerung, Hinein- oder Hinausfahren oder Zoom • Achtung! Zoom nur einsetzen, wenn es sinnvoll ist!
  25. 25. Perspektive
  26. 26. Normalsicht
  27. 27. Normalsicht • Kamera ist gerade ausgerichtet (sie ist auf dem Stativ weder nach oben, noch nach unten gekippt) • Bei Personen: Kamera auf Augenhöhe ausrichten (Besonders wichtig bei Kindern und besonders kleinen oder großen Personen)
  28. 28. Aufsicht/Froschperspektive
  29. 29. Aufsicht/Froschperspektive • Kamera ist von unten auf das Objekt gerichtet • Wird eingesetzt um Personen groß und mächtig erscheinen zu lassen
  30. 30. Leichte Absicht
  31. 31. Leichte Absicht • Kamera ist leicht angewinkelt von oben auf das Objekt gerichtet • Vor allem eingesetzt um Personen klein und unsicher wirken zu lassen
  32. 32. Extreme Absicht/Vogelperspektive
  33. 33. Extreme Absicht/Vogelperspektive • Kamera ist von Oben auf das Objekt gerichtet • Meistens bei Totalen oder Panoramaaufnahmen • Eingesetzt um Orientierung zu geben oder als Stilmittel
  34. 34. Was ist zu beachten • Einsatz der Perspektiven genau überlegen  Was soll vermittelt werden
  35. 35. Kamerabewegung
  36. 36. Schwenk • Kamera wird auf dem Stativ von rechts nach links, von oben nach unten oder umgekehrt geschwenkt • Schwierigkeit: Gleichmäßiger ruhiger Schwenk  Werden oft verwackelt oder unscharf • Muss geübt werden
  37. 37. Fahrt • Kamera wird auf einem beweglichen Stativ (Dolly oder Kran) an das Objekt herangefahren, vom Objekt weggefahren, vorbei gefahren oder bewegt sich mit • Bei Low-Budget Produktionen kaum möglich, da das Equipment fehlt • Kleinere Fahrten können auf Rollbretten o.ä. gemacht werden
  38. 38. Zoom • An das Objekt wird mit der Kamera (digital) herangezoomt • Wird heute kaum noch benutzt, da die Kamerafahrt das bessere Mittel ist • Durch den Zoom ändert sich die Brennweite des Objektivs und somit auch die Raumwahrnehmung • Auch die Bildqualität leidet (Bild wird unscharf) • Sieht häufig unnatürlich und unästhetisch aus • Ein vernünftiger Zoom muss gut geübt werden
  39. 39. Schärfeverlagerung • Ein Objekt wird manuell an der Linse der Kamera scharf bzw. unscharf gestellt • Häufig benutzt um Szenen zu eröffnen oder innerhalb einer Aufnahme den Fokus zu ändern • Erfordert viel Übung
  40. 40. Was ist zu beachten • Bei der Aufnahme genügend Zeit vorher und nachher lassen, in der das Bild „ruht“, damit es in der Post-Produktion keine Probleme gibt • Am Besten mehrere Aufnahmen machen

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