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Journalismus 2.0 - Seminar am MAZ 18.01.11

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Journalismus 2.0 - Seminar am MAZ 18.01.11

  1. 1. Twittern, Bloggen, Webfilmen - Wie Journalisten sich vernetzen und vermarkten sollen MAZ, Luzern, 18.01.2011
  2. 2. medialdigital.de gestartet Nov. 2008 durchschnittlich 4 neue Einträge pro Woche derzeit ca. 870 Abonnenten 10.000 bis 20.000 Besucher pro Monat 15.000 bis 30.000 Seitenaufrufe Zielgruppe: Journalisten Journalistikstudenten Volontäre Journalistikausbilder Medienschaffende „Webszene“
  3. 3. Warum sich Journalisten und Medienunternehmen neu erfinden müssen
  4. 4. Die Lage der Printmedien
  5. 5. USA: 15.000 entlassene Reporter und Redakteure allein in 2009
  6. 6. Deutschland / Schweiz:
  7. 7. Auflagen dt. Tages- und Wochenzeitungen in Millionen Quelle: IVW
  8. 8. Zur gleichen Zeit: Preiserhöhungen für die Leser Spiegel-Heftpreise am Kiosk: 1/2002: 2,80 € 9/2002: 3,00 € 2007: 3,40 € 2008: 3,50 € 2009: 3,70 € 2010: 3,80 € 2011: 4,00 €
  9. 9. Klassische Medien verlieren an Bedeutung
  10. 10. Print hat ein Akzeptanzproblem in der jungen Zielgruppe
  11. 11. Werbebudgets werden sich weiter in Richtung Internet verlagern
  12. 12. Onlinejournalismus ist mehr als „Texten fürs Web“: Finden sie Ihre Stärken! Entwickeln Sie Schwerpunkte!
  13. 13. „Bauen Sie als Journalist(in) Ihre eigene Marke im Netz auf. Verlassen Sie sich nicht auf den Markennamen Ihres Arbeit- oder Auftraggebers.“ John Thompson (Gründer von journalism.co.uk)
  14. 14. Neue Darstellungsformen • Fotoblogs • Webvideo • Audio-Slideshows • Augmented Reality • Datenvisualisierung • Geotagging • datenbankgestützter Journalismus
  15. 15. Fotoblogs
  16. 16. NYT Photoblog http://lens.blogs.nytimes.com/
  17. 17. The Big Picture The Boston Globe photo blog Olympia-Foto-Display
  18. 18. Webvideo
  19. 19. Sharing-Plattformen und viele mehr...
  20. 20. Livestreaming-Plattformen und viele mehr...
  21. 21. Die webvideo-taugliche Kamera ist immer dabei...
  22. 22. Es muss nicht immer Final Cut Pro sein. Einfach zu bedienende Video-Editierprogramme: iMovie (Mac)
  23. 23. auch für unterwegs auf dem iPhone:
  24. 24. Windows Movie Maker
  25. 25. YouTube Kanal des freien Journalisten Richard Gutjahr
  26. 26. Verzahnung mit Blog, Twitter, Facebook
  27. 27. Audio-Slideshows
  28. 28. Audio-Slideshows - beispielhaft: One in 8 Million (New York Times) http://www.nytimes.com/packages/html/nyregion/1-in-8-million/index.html
  29. 29. Der freie Journalist Matthias Eberl, der seit 5 Jahren mit Audio-Slideshows experimentiert, wurde im Dezember 2009 für seine Slideshow „Außen Puff, innen die Hölle“ mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet.
  30. 30. Guitar lessons at the Central Area senior center (Seattle Times)
  31. 31. Soundslides Gutes Tool für Audio-Slideshows Demoversion kostenlos (zum Ausprobieren, zum Veröffentlichen nicht geeignet) Basisversion 40 Dollar, Premiumversion 70 Dollar
  32. 32. Augmented Reality
  33. 33. Augmented Reality beim „Esquire“ Magazine Demo-Video
  34. 34. Augmented Reality beim SZ Magazin Demo-Video
  35. 35. Datenvisualisierung
  36. 36. Der transparente Bundeshaushalt - lässt sich auf kommunale Haushalte übertragen http://bund.offenerhaushalt.de/ von Tactical Tools
  37. 37. interaktive Infografik von Jess3 für Bayerischen Rundfunk Wiesen-Wissens-Welt
  38. 38. OWNI - Où je vote? - Projekt zu den französischen Regionalwahlen im Frühjahr 2010 - Applikation, die Nutzern zeigt, in welchem Wahllokal sie am Wahltag wählen können. - erstes Crowdsourcing-Experiment von OWNI: Nutzer tippten eingescannte Dokumente ab, damit sie computerlesbar wurden - zum Wahltag war die Facebook App fertig, funktionierte aber mangels genügend valider Daten nicht perfekt
  39. 39. The Social Media Revolution
  40. 40. Titelstory Time Magazin Weihnachten 2006 Übergang vom Web 1.0 zum Web 2.0
  41. 41. Social Media Angebote werden für verschiedene Funktionen und Bedürfnisse genutzt Twitter: Nachrichten, Wissenwertes, Tipps Facebook:Wissenswertes , Smalltalk, Fangespräche delicious: Lesezeichen ablegen, mit anderen teilen LinkedIn: berufliche Kontakte pflegen, auf dem Markt Präsenz zeigen Blogs: über News und Hobbys informieren, kommentieren Flickr: Fotos zeigen, ansehen, bewerten
  42. 42. • Social Networks und die neue Partizipationskultur im Internet verlangen von Medienunternehmen umfassende Änderungen ihres traditionellen Einbahnstraßen-Status • Aus passiven Zuschauern und Lesern werden aktiv partizipierende Nutzer • Nutzer vertrauen und folgen vor allem den Empfehlungen aus ihren persönlichen Netzwerken. In den USA führen mittlerweile mehr Links von Facebook als von Google News auf Nachrichten-Websites • Facebook: über 550 Mio. Mitglieder weltweit, rund 14 Mio. in Deutschland (vor anderthalb Jahren erst 2,5 Mio deutsche Nutzer) • Das Echtzeitnetz (Twitter) weckt Erwartungen, die auf klassische Medien übertragen werden
  43. 43. Gary‘s Social Media Count
  44. 44. Did you Know 4.0
  45. 45. Was bedeutet das für die Rolle der Medien?
  46. 46. traditionelle Rolle: Sender > Empfänger „One to many“ Kommunikation
  47. 47. neue Rolle: Jeder Empfänger ist zugleich auch Sender Medien sind Gleiche unter vielen „many to many“ Kommunikation
  48. 48. Wie eine Meldung im Internet entsteht • ungewöhnliche oder originelle Ausgangssituation • virale Verbreitung über Multiplikatoren • Aufgreifen durch Massenmedien
  49. 49. Tagesgespräch („Trending Topic“ bei Twitter, Gründung einer Text Facebook-Fanseite etc.
  50. 50. #Blumenkübel erreicht die Massenmedien
  51. 51. Bürgerjournalismus: Jeder kann zum Sender werden
  52. 52. Abbild meines Freundesnetzwerks bei Facebook (Auszug): - dichte Vernetzung - Gespräche sind nonlinear und finden auf vielen Plattformen statt Tool: Touchgraph
  53. 53. „Wenn die Nachricht wichtig ist, dann wird sie mich finden“ (ein US-Student, zitiert in der New York Times, März 2008)
  54. 54. Den persönlichen Nachrichtenstrom gibt es aber auch in ansprechender Gestaltung ...
  55. 55. paper.li Verlinkte Beiträge inkl. Fotos und Videos der über 1000 Twitter-Nutzer, denen ich folge
  56. 56. Twitter Times
  57. 57. Flipboard Demovideo
  58. 58. An 600 Millionen Nutzern (14 Millionen in Deutschland, 2,5 Millionen in der Schweiz) kommt keiner vorbei
  59. 59. Schweiz: Facebook-Durchdringungsquote ist höher als in Deutschland, aber Zuwachsrate in Deutschland ist höher (Nachholbedarf) Stand: Juni 2010 Quelle: Facebookmarketing.de
  60. 60. Schweiz: 2,5 Mio Facebook-Nutzer = 1/3 d. Bevölkerung stärkste Altergruppe: 18 bis 25Jährige Frauen/Männer-Verhältnis fast ausgeglichen höchste jährl. Zuwachsrate: 55-63 J. (2,18%) Quelle: Thomashutter.com
  61. 61. Facebook hat die deutschen Konkurrenten abgehängt
  62. 62. Nach Facebook wird in Deutschland wesentlich häufiger gesucht als nach Spiegel.de oder Bild.de
  63. 63. Inhalte verteilen: Spiegel online Twitter: 24 Feeds Spiegel Eilmeldungen: > 51.000 Follower
  64. 64. Inhalte verteilen: Spiegel online Facebook-Seite: 84.000 Fans (Stand 1.9.2010) http://www.facebook.com/ spiegelonline
  65. 65. Bild bei Facebook > 46.000 Fans
  66. 66. Beispiele für Share Funktionen
  67. 67. Nutzer die eigenen Inhalte über Social Media verteilen lassen
  68. 68. Business Insider: „Embed this post“ 77
  69. 69. Über welche Plattformen verteilen Nutzer Inhalte im Netz? Erhebung von Juli 2009, Facebook ist seitdem noch dominanter geworden Quelle: business insider
  70. 70. Twitter: • Echtzeitkommunikation • Empfehlungsmaschine • Microkommunikation in wechselnden Gruppen • „privates Sonderkorrespondenten-Netzwerk“ • Die Menschen hinter den Unternehmen und Redaktionen werden sichtbar
  71. 71. Das Interesse an Twitter steigt nach dem Hype Mitte 2009 nur noch mäßig, aber konstant 15.01.09 April 09 Juni 2009 Zahl der Suchen nach „Twitter“bei Google.de Quelle: Google Insights
  72. 72. Twitter • „Es gibt eine Menge Gründe, warum Twitter für Journalisten wichtig ist. Einer davon ist, dass es so mobil und einfach zu aktualisieren ist und man es benutzen kann, wenn man unterwegs ist.“ - Journalismusprofessor Jay Rosen NYU im Interview mit Focus Online, 18.2.10 • „Es gibt Vor- und Nachteile. Die Realität ist, dass wir nicht an Twitter & Co. vorbeikommen. Die Gesellschaft nutzt die Sozialen Netzwerke. Wenn der Journalist das ignoriert, geht er ein hohes Risiko ein. [...] Natürlich sollte man vor dem Twittern oder Bloggen nie vergessen, die Fakten zu checken, obwohl dort alles sehr schnell ist. Aber die Journalisten sollten zeigen, dass sie in der Lage sind, Soziale Netzwerke effizient zu nutzen, trotz kursierender Gerüchte und falscher Fakten, die ja auch dort vorkommen.“ John V. Pavlik, Journalismusprofessor, The State University of New Jersey, medien- monitor, 2.2.10
  73. 73. Wieviel wird getwittert? Im April 2010 wurden weltweit 1,65 Mrd. Tweets verbreitet Quelle: Royal Pingdom
  74. 74. Was wird getwittert?
  75. 75. Twitter-Nutzerzahlen D/A/CH Zahl der aktiven deutschsprachigen Twitterer: April 2009: 60.000 Okt. 2010: 350.000 aktiver Account = Oktober August mind. ein Tweet pro Woche Quelle: web evangelisten
  76. 76. Praktischer Teil: Twitter
  77. 77. 1. Registrieren und Profil anlegen
  78. 78. erste Schritte: • Profilfoto hochladen (am besten Portrait) • 140-Zeichen-Biografie ausfüllen • Link auf eigene Webseite (o. Facebook-Seite o. Xing-Profil etc. setzen) • Profilhintergrund gestalten • mindestens 10 Tweets schreiben, dann erst anderen folgen
  79. 79. Profilbeispiele .....gebrandet
  80. 80. ... minimalistisch
  81. 81. ...schlecht: keinerlei Anreiz zu folgen
  82. 82. auch schlecht:
  83. 83. Twitter-Tipp 1 • Twittern Sie Relevanz • Wecken Sie Neugier • nicht: „Heute viel Arbeit auf dem Schreibtisch, puuuh!“ • sondern, z.B. „Wie iPhone, BlackBerry und Android Nutzer sich gegenseitig sehen: http:// www.csectioncomic... „
  84. 84. Twitter-Tipp 2 • Sprechen Sie nicht nur von sich • Seien Sie sozial: Retweeten Sie die besten Tweets anderer • Verlinken Sie in Ihren Tweets auf die Websites anderer • Antworten Sie auf Fragen • Man wird es Ihnen danken
  85. 85. Twitter-Tipp 3: Etikette & Abkürzungen • @nutzername = direkte Anrede, öffentlich • D nutzername = direkte Anrede, privat • RT @nutzername = Retweet = wörtliches Zitat • via @nutzername = von @nutzername inspirierter Tweet (nicht wörtlich) • # Hashtag = Stichwort
  86. 86. Twitter-Tipp 4:Verständlich twittern • Benutzen Sie Linkverkürzer wie bit.ly oder is.gd • Benutzen Sie Hashtags # um klarzumachen, worum es geht • Geht Sie nicht davon aus, dass der Zusammenhang auch ohne Hashtag klar ist
  87. 87. Twitter-Tools für Journalisten Tweetdeck Kommunikationszentrale mit zeitsparenden Funktionen: Retweet-Button, Antwort-Button, Gruppen, automatisierte Linkverkürzung, eigene Spalten für Nachrichten aus Facebook oder MySpace außerdem empfehlenswert: Hootsuite
  88. 88. Follower finden
  89. 89. • Twitterlisten: Nutzer finden, denen es sich zu folgen lohnt und thematisch gruppieren
  90. 90. Twitter-Netzwerk aufbauen Profilbilder anklicken Vorschläge von Twitter
  91. 91. Tweetranking Ranking nicht nach Zahl der Follower, sondern nach persönlicher Wertschätzung = Relevanzfaktor
  92. 92. Blogs
  93. 93. Was sind eigentlich Blogs? Wortschöpfung der frühen 90er Jahre aus „Web“ und „Logbuch“ (Tagebuch)
  94. 94. Der oder das Blog? • Der Duden kennt beide Varianten. • Laut Wikipedia wird in Deutschland mehr „das Blog“, in Österreich häufiger „der Blog“ verwendet . • Die meisten aktiven Blogger sagen „das Blog“, die meisten Nicht- Blogger (sofern sie den Begriff überhaupt verwenden) sagen „der Blog“.
  95. 95. Wie unterscheiden sich Blogs von „normalen“ Webseiten? • Website: • Blog: • offiziell  Tagebuchartige Website  Chronologische Einträge • statisch  Aus Ich-Perspektive des Autors  Persönliche Meinung • Fakten & Informationen  Kommentare möglich  Posts / Beiträge abonnierbar via RSS • Produkte  Standard Software: einfach und gratis • CMS-System  Hohe Suchmaschinen-Relevanz • kein Anlass für regelmäßige Besuche
  96. 96. State of the Blogosphere Quelle: Techcrunch
  97. 97. Warum bloggen?
  98. 98. Chancen: • Blogs wirken lebendig und aktuell • schaffen Gesprächsstoff • Zwei-Wege-Kommunikation • mehr Traffic durch bessere Einbindung ins Netz • Themenvielfalt / Gestaltungsmöglichkeiten • einfach zu bedienendes CMS
  99. 99. Risiken: • unter Umständen hoher Aufwand • man muss regelmäßig etwas zu sagen haben • Kritikfähigkeit muss erlernt werden • Kommentare nicht immer unproblematisch • One Voice Policy, Top Down Freigaben vertragen sich schlecht mit Authentizität
  100. 100. Welche Blogs kennen Sie?
  101. 101. Blogsuche / Blogrecherche: relevante Blogs und Einträge finden http://blogsearch.google.com/ http://www.icerocket.com/ http://www.wikio.de/blogs http://rivva.de/ http://rivva.de/leitmedien außerdem: Blogrolls von thematisch verwandten Blogs
  102. 102. Zu unterscheiden sind: • private Blogs (Webtagebücher) • Fachblogs zu spezifischen Themenfeldern • Unternehmensblogs (Marketing- und Feedbacktool) • Autorenblogs als Ableger von Medienportalen
  103. 103. privates Blog:
  104. 104. Fachblogs
  105. 105. Unternehmensblogs Blog eines mittelständischen Unternehmens: Saftblog der Kellerei Walther‘s
  106. 106. Daimler-Blog: ErfolgreichesUnternehmensblog Lesetipps: Uwe Knaus (Daimler Blog) über positive Diskussionskultur in Corporate Blogs (UDL Digital) Interview mit Uwe Knaus, Manager des Daimler-Blogs: “Dialog ist das Salz in der Suppe!” (Berufebilder.de)
  107. 107. Blogs als Medienableger: Mehr als 50 Blogs der New York Times
  108. 108. Gradmesser für die Bedeutung eines Blogs
  109. 109. Wie erfolgreich ist mein Blog? Einige Metriken: • Zahl der Feed-Abonnenten • Zugriff-Statistiken (Wordpress Stats, Google Analytics) • Rang in Blog-Rankings • Engagement: Zahl der Kommentare, Facebook-“Likes“ • Vernetzung: Links aus anderen Blogs und Social Media- Plattformen • Bedeutung außerhalb der Blogosphäre: Aufnahme als Quelle in Newsletter, Erwähnungen und Links aus klassischen Websites • monetäre Anerkennung: Sponsoren, Mikropayments
  110. 110. Deutsche Blogcharts wöchentlich aktualisierte Charts der 100 am meisten verlinkten deutschen Blogs
  111. 111. Rivva Leitmedien Index Gewichtung nach einem Algorithmus aus Twitter- und Bloglinks In den einzelnen Ressorts ist es unterschiedlich schwer auf die Titelseite zu kommen hart umkämpft: Ressort Medien
  112. 112. Wikio Blogranking Traffic-Ranking mit begrenzter Aussagekraft Blogs müssen sich selbst anmelden Medienlese (Rang 3 Media) gibt es seit über einem Jahr nicht mehr
  113. 113. Lesercharts Zahl der Feedabonnenten Selbsteintrag nötig
  114. 114. ca. 1 deutsche Million Blogs laut ACTA (5% von 50 Millionen Onlinern)
  115. 115. Häufige Anfängerfehler beim Bloggen • Posts erscheinen zu unregelmäßig • kein Themenfokus • keine „Über Mich“ Info, kein Motiv für das Bloggen, keine Persönlichkeit • Design von der Stange • keine Orientierung für neue Leser • kein RSS-Feed-Button sichtbar • keine Reaktion auf Kommentare • Kommentare zu lange in der Moderationswarteschleife • keine Permalinks („sprechende Links“) • kaputte oder bedeutungslose externe Links • mangelnde Vernetzung zu anderen Blogs und Webseiten (Inseldenken)
  116. 116. Praktischer Teil
  117. 117. Realansicht Überschrift text, text text Kategorien optional: Vorspann URLs der verlinkten Blogs Stichworte (Tags)
  118. 118. Praktische Übung 1. Aufgabe • Legen Sie in Wordpress einen Blogpost an • Wählen Sie eine Überschrift • Setzen Sie einen Text ein • Taggen Sie (aussagekräftige Stichworte)
  119. 119. Bild einfügen Zitat Textdatei oder pdf hochladen Link setzen Link auflösen
  120. 120. 2. Aufgabe Setzen Sie 3 Links zu anderen Webseiten
  121. 121. Fotos einfügen 1. Bild auswählen
  122. 122. 2. Bildgröße und Position festlegen
  123. 123. 3. In der Vorschau überprüfen
  124. 124. 3. Aufgabe Fügen Sie ein Foto ein
  125. 125. Video einbetten
  126. 126. 2. Code kopieren 1. Größe und Farbgebung auswählen
  127. 127. 4. Aufgabe Betten Sie ein YouTube Video ein
  128. 128. Weitere Blogplattformen • Blogger • Typepad • Posterous • Tumblr
  129. 129. Posterous
  130. 130. Beispiel: Posterous Blog
  131. 131. Beispiel: Tumblr Blog
  132. 132. Facebook als zusätzliche Vernetzungsplattform
  133. 133. Wer bloggt, muss auch twittern und facebooken
  134. 134. Warum?
  135. 135. „Wenn die Nachricht wichtig ist, dann wird sie mich finden“ (ein US-Student, zitiert in der New York Times, März 2008)
  136. 136. Informationsquellen zu Blogs und Bloggen: • 2010 State of the Blogosphere (techcrunch) • How to Set Up Your First Blog (Problogger) • Blogstart-Serie für Einsteiger (Blogprojekt) • Mindy McAdams Multimedia-Tutorial auf deutsch (E-Book bei medialdigital) • 15 Excellent Corporate Blogs to Learn From (Mashable) • 10 Tips for Corporate Blogging (Mashable) • Blogstudie zum Nutzungsverhalten und zur Glaub- würdigkeit von Corporate Blogs • Corporate Blogs:Viel Aufwand oder viel Ertrag? Präsentation von Ralph Hutter
  137. 137. Was bringt‘s? Blick ins Backend
  138. 138. Was bringt‘s? Auswertung Google Analytics 16.4. bis 15.5.2010 Fazit: Verlinkung aus Blogs und Facebook insg. viel bedeutender als (Facebook) Google-Suchanfragen
  139. 139. incl. Twitter-Clients und Newsletter mehr als 80% Zugriffe aus dem sozialen Netz
  140. 140. Tools zum Social Media Monitoring Addictomatic: Aggregiert neue Einträge zuThemen von Twitter, Friendfeed, Blogs, YouTube, Flickr etc. Kanäle wählbar Blogpulse: erfasst Themen-Hypekurven in Blogs Backtweets: Erfasst wer wie häufig auf welche Webseiten verlinkt How Sociable: misst die soziale Vernetzung von Marken Klout: misst den Einfluss von Social Web Nutzern (Vernetzungsgrad, Retweethäufigkeit etc.)
  141. 141. Die Informationsflut sinnvoll filtern und verwalten
  142. 142. Social Bookmarking delicious diigo Mister Wong
  143. 143. Paul Bradshaws Übersicht über Bookmarking Dienste (Google Spreadsheet) Quelle: Bookmarking Services Compared
  144. 144. Quora: Neues soziales Tool für die Recherche noch im Beta- Stadium Vorteile: - Bündelung von Themen - nur ernstgemeinte Fragen
  145. 145. Lektüretipps für Quora: 9 Ways to Get More Out of Quora (Mashable) Why blogs are turning into newspapers and Quora is the future of journalism (Elias Bizannes) Quora - der neue Hype aus dem Silicon Valley (t3n news)
  146. 146. Praktischer Ratgeber Moritz „Mo“ Sauer: Blogs, Video & Onlinejournalismus, O‘Reilly Verlag, 2. Aufl. 2010, 402 Seiten, 24,90 € Klarer, verständlicher Stil, viele Illustrationen, hoher Nutzwert für Anfänger und Fortgeschrittene.
  147. 147. „10 Dinge, die jeder Journalist in 2010 beherrschen sollte“ von John Thompson (Gründer von journalism.co.uk) 1. Betreiben Sie Social Media Monetoring - Sie sollten wissen, was im sozialen Netz zu welchen Themen gesagt wird. Tweetdeck beherrschen, mit Hashtags umgehen können (vor einem Jahr reichte an dieser Stelle noch "twittern") 2. Filterstrategien beherrschen, um dem Informations-Overkill zu entgehen. 3. Inhalte kuratieren. Wegweiser zu den interessantesten Fundstellen im Netz werden. 4. Communities aufbauen und ihr Interesse für journalistische Inhalte fördern und erhalten. 5. Journalistische Tugenden gelten auch im Netz: Recherche, Faktentreue, eine spannende Geschichte erzählen. 6. Journalismus braucht ein Geschäftsmodell. Journalismus kann nicht in einem abgeschirmten ökonomischen Vakuum existieren. Befassen Sie sich damit, was nicht heißt, dass Sie Ihre journalistische Integrität aufgeben sollen. 7. Bauen Sie als Journalist(in) Ihre eigene Marke im Netz auf. Verlassen Sie sich nicht auf den Markennamen Ihres Arbeit- oder Auftraggebers. 8. Schließen Sie sich vor allem als freie Journalisten zusammen. Lernen Sie voneinander. Ergänzen Sie Ihre Fähigkeiten. 9. Denken Sie in Prozessen statt Ergebnissen. Ein Beitrag ist nicht fertig, wenn er gedruckt oder gesendet wird. Er kann laufend ergänzt und verbessert werden. Machen Sie Korrekturen transparent. 10. Technologie ist nichts, wovor Sie Angst haben müssten. Setzen Sie wenigstens Ihr eigenes Wordpress-Blog auf und experimentieren Sie mit verschiedenen Plugins. Sie werden überrascht sein, wie einfach das ist und wieviel Spaß es macht.
  148. 148. Infomationsquellen: • 2010 State of the Blogosphere (techcrunch) • The Journalist’s Guide to Maximizing Personal Social Media ROI (Mashable) • 20 Essential Social Media Resources You May Have Missed (Mashable) • 21 Essential Social Media Resources You May Have Missed (Mashable) • A Wiki of Social Media Monitoring Solutions (Ken Burbary) • Zehn Werkzeuge für Online-Monitoring und Reputationsmanagement (czylansky) • How to make the most of your Twitter profile page (Mashable) • How journalists can master Twitter (online journalism blog) • Twitter-Splitter (meine Twitter-Tipp-Serie für Journalisten im mediummagazin) • Ten tips for more effective Tweets • Leitfaden: Soziale Medien intelligent nutzen (Bitkom)
  149. 149. Noch mehr Informationsquellen: • Links für Journalisten (lab) • 10,000 words • mashable (Trends im social web) • journalism 2.0 - How to Survive and Thrive • Online Journalism Handbook • Journalistopia Free Multimedia Tools list (Link zum pdf-Download) • Deutsche Twittercharts (Top 100) • Einführung in die Grundlagen von Facebook (Annette Schwindt) • facebookmarketing.de (Blog mit jede Menge Tipps und Statistiken) • medialdigital.de • Mindy McAdams Multimedia-Tutorial RGMP als E-Book auf deutsch
  150. 150. Vernetzung? Auf eine Plattform klicken: medialdigital.de mail@medialdigital.de medialdigital Facebook-Seite @mauisurfer25 (Twitter) Xing, LinkedIn Friendfeed, Vimeo

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