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26. November 2014, Tobias Wolf
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Spitalfinanzierung vor 2012 
- In vielen anderen Kantonen wurden Ko...
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3 Benchmarking 2005 
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Herausforderung 
15-20% höhere Fallkosten der Universitätsspitäler ...
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Fälle 
(Verlust > 30’000 Franken) 
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FAZIT 
- Ausgereifter Benchmark seit dem Jahr 2005 
- Neue Spitalf...
Kanton Zürich 
Gesundheitsdirektion 
Vielen Dank
Kanton Zürich 
Gesundheitsdirektion 
SPFF 
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Kanton Zürich 
Gesundheitsdirektion 
SPFF 
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Für Diskussion 
persönliche 
Unterlagen T. Wolf
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Gesundheitsdirektion 
SPFF 
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Sockeldefizit pro Patient (2010) 
Aufgrund hochdefizitärer Fälle (Verlust >...
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Vom Benchmark zum Aktionspan- Tobias Wolf (Service de la santé publique, Zurich)

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1000 jours plus tard: les DRG re dessinent le paysage hospitalier

Tobias Wolf
Service de la santé publique, Zürich

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Vom Benchmark zum Aktionspan- Tobias Wolf (Service de la santé publique, Zurich)

  1. 1. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion Vom Benchmark zum Aktionsplan 26. November 2014, Tobias Wolf
  2. 2. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion 1000 Tage DRG 2 Spitalfinanzierung vor 2012 - In vielen anderen Kantonen wurden Kosten der Spitäler unabhängig von der erbrachten Leistung übernommen (Defizitdeckung) - Im Kanton Zürich wurden die Spitäler seit 1998 mit Globalbudgets gesteuert. - Mit jedem Spital wurde im Voraus für ein Jahr bestimmt, welche Leistungen zu welchen Kosten erbracht werden sollen - Individuelle Ausgangslage des Spitals wurde berücksichtigt, z.B. Anteil Zusatzversicherte - Seit 2005 Einbau Benchmarking und Veröffentlichung è Im Kanton Zürich werden die Spitalkosten seit über 10 Jahren einem Benchmarking unterzogen und veröffentlicht
  3. 3. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion 1000 Tage DRG 3 Benchmarking 2005 www.gd-zh.ch à Unsere Direktion à Veröffentlichungen à Archiv Kenndatenbücher
  4. 4. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion 1000 Tage DRG KVG-Revision 2012 4 Revision KVG verlangt Leistungsorientierung - Leistungsorientierte Spitalplanung: Zürcher Spitallisten 2012 - Leistungsorientierte Spitalfinanzierung: - SwissDRG-Fallpauschalen: Preissystem statt Kostenrückerstattung - Preisbestimmung anhand eines effizienten Spitals è Benchmarking Kantonales Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetz (SPFG) - Strikte Leistungsorientierung, keine Umverteilung der Zusatz-versichertenerträge (Ablehnung Zukunfts- und Stützungsfonds) - Subventionen für versorgungsnotwendige gemeinwirtschaftliche Leistungen, die nicht durch Fallpauschalen abgedeckt sind è Anpassungen Benchmarkmethodik ab Daten 2010 notwendig è anrechenbare Kosten (Aus-/Weiterbildung, Notfall, Anlagenutzungskosten) è Kategorienbildung: ein Benchmarking für alle Spitäler?
  5. 5. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion 1000 Tage DRG 5 Herausforderung 15-20% höhere Fallkosten der Universitätsspitäler 100.00 90.00 80.00 70.00 60.00 50.00 40.00 30.00 20.00 10.00 0.00 12000 10000 8000 6000 4000 2000 0 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 Durchschnitt nicht-universitär Durchschnitt universitär Differenz in % à 20% höhere Kosten für Universitätsspitäler à Gründe?
  6. 6. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion 1000 Tage DRG 6 Unterschiedliche Kosten je nach Spitalkategorie auch mit SwissDRG 14000 12000 10000 8000 6000 4000 2000 0 Universitätsspitäler Zentrumsspitäler Spitäler < 9000 Fälle S pitäler < 6000 Fälle Spezialkliniken Franken Fallkosten normierte Fallkosten Quelle: SwissDRG AG Unispital + 20 % à 20% höhere Kosten für Universitätsspitäler à Gründe?
  7. 7. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion 1000 Tage DRG 7 Verteilung der hochdefizitären Fälle (Verlust > 30’000 Franken) 2000 1600 1200 800 400 0 à Rund die Hälfte der hochdefizitären Fälle werden am USZ behandelt
  8. 8. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion 1000 Tage DRG 8 Sockeldefizit pro Patient aufgrund hochdefizitärer Fällen (Verlust > 30’000 Franken) 0 -500 -1000 -1500 -2000 -2500 -3000 -3500 -4000 -4500 -5000 Verlust pro Patient aufgrund Hochdefizipatienten - Die Verluste der hochdefizitären Fälle ergeben v.a. im Kispi und USZ besonders hohe Sockeldefizite pro behandelten Patient. - Komplexe hochdefizitäre Fälle konzentrieren sich am Ende der Versorgungskette (v.a. Kispi, USZ)
  9. 9. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion 1000 Tage DRG Entwicklung Sockeldefizite 9 è Benchmark muss hochdefizitäre Fälle berücksichtigen
  10. 10. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion 1000 Tage DRG 10 Fallkostenvergleich 2013 inkl. ANK 8'933 9'275 9'337 9'413 9'424 9'495 9'544 9'562 9'569 9'662 9'691 9'692 10'277 10'327 10'526 10'805 11'530 9'845 8'475 0.58 0.91 0.76 0.86 0.87 0.82 1.00 0.87 1.36 1.43 0.84 1.25 0.92 0.84 0.65 0.75 1.07 1.12 0.86 0 2'000 4'000 6'000 8'000 10'000 12'000 14'000 Adus Medica Spital Limmattal Uroviva Spital Bülach Spital Uster Limmatklinik Kantonsspital Winterthur See-Spital, Horgen Schulthess-Klinik Universitätsklinik Balgrist GZO Spital Wetzikon Klinik Hirslanden See-Spital, Kilchberg Spital Zollikerberg Paracelsus-Spital Spital Affoltern Stadtspital Triemli Stadtspital Waid* Spital Männedorf * inkl. Kompetenzzentrum Akutgeriatrie
  11. 11. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion 1000 Tage DRG 11 Bewegungen möglich? 8'475 8'933 9'275 9'337 9'413 9'424 9'495 9'544 9'562 9'569 9'662 9'691 9'692 9'845 10'277 10'327 10'526 10'805 11'530 0.58 0.91 0.76 0.86 0.87 0.82 1.00 0.87 1.36 1.43 0.84 1.25 0.92 0.84 0.65 0.75 1.07 1.12 0.86 0 2'0040' 0060' 0080' 00100 '01020' 01040' 000 Adus Medica Spital Limmattal Uroviva Spital Bülach Spital Uster Limmatklinik Kantonsspital Winterthur See-Spital, Horgen Schulthess-Klinik Universitätsklinik Balgrist GZO Spital Wetzikon Klinik Hirslanden See-Spital, Kilchberg Spital Zollikerberg Paracelsus-Spital Spital Affoltern Stadtspital Triemli Stadtspital Waid* Spital Männedorf * inkl. Kompetenzzentrum Akutgeriatrie 2005 2013 è Effizienz als ständige Herausforderung
  12. 12. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion 1000 Tage DRG 12 FAZIT - Ausgereifter Benchmark seit dem Jahr 2005 - Neue Spitalfinanzierung 2005 brachte Anpassungen - inkl. Anlagenutzungskosten - Steigende Bedeutung à Sonderlasten berücksichtigen (insb. überdurchschnittliche Belastung mit hochdefizitären Fällen) - ZH ist weiterhin der einzige Kanton, der ausgereiftes Benchmarking unter den Spitälern durchführt und die Ergebnisse öffentlich kommuniziert. è Transparenter Benchmark fördert Kostenbewusstsein der Spitäler è Effizienzsteigerung als ständige Herausforderung für Spitäler è Weiterhin jährliche Publikation Zürcher Fallkosten
  13. 13. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion Vielen Dank
  14. 14. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion SPFF 14
  15. 15. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion SPFF 15 Für Diskussion persönliche Unterlagen T. Wolf
  16. 16. Kanton Zürich Gesundheitsdirektion SPFF 16 Sockeldefizit pro Patient (2010) Aufgrund hochdefizitärer Fälle (Verlust > CHF 30’000) 0 -500 -1000 -1500 -2000 -2500 -3000 -3500 -4000 -4500 -5000 Verlust pro Patient aufgrund Hochdefizipatienten + 1750 + 3600 - Komplexe hochdefizitäre Fälle konzentrieren sich am Ende der Versorgungskette, v.a. Kinderspital und USZ - Verluste hochdefizitärer Fälle ergeben im Kinderspital und USZ hohe Sockeldefizite pro behandelten Patienten

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