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Context as a service

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Vortrag bei Verteidigung meiner Dissertation mit dem Thema "Context as a Service"

Zusammenfassung: In Mark Weisers Vision von ubiquitären Computern verschwinden Computer aus dem Blickfeld der Nutzer und interagieren nahtlos mit anderen Computern und Nutzern um Dienste und Informationen bereitzustellen. Durch das Verschieben des Computers in den Hintergrund des Nutzers wird eine andere Art an Anwendungen benötigt, um weiterhin zu interagieren allerdings ohne den Nutzer zu stören. Der Kontext einer Anwendung umfasst alle Informationen, die genutzt werden können um Situationen, Orte oder andere für die Anwendung relevante Objekte zu beschreiben. Kontextsensitive Anwendungen sind in der Lage ihre Umgebung zu überwachen und Wissen über externe Betriebsbedingungen anzusammeln. Diese Anwendungen können ihr Verhalten dynamisch an die gesammelten Informationen anpassen und somit (zumindest einen Teil) der fehlenden Nutzerinteraktion ersetzen. Kontextsensitivität kann also als wichtiger Baustein für Anwendungen im Umfeld von ubiquitären Computern angesehen werden. Dabei müssen kontextsensitive Anwendungen in Umgebungen ubiquitärer Systeme besondere Herausforderungen meistern, wie beispielsweise die Verteilung von Informationen über diverse Geräte, die Mobilität dieser Geräte, Beschränkung von Geräteressourcen und Heterogenität von Informationsquellen.

Moderne mobile Geräte sind heutzutage mit schnellen Prozessoren, großem Speicher und mehreren Sensoren, wie Global-Positioning-System-Sensor (GPS), Lichtsensor oder
Beschleunigungsmesser, ausgestattet. Da viele Anwendungen im Umfeld ubiquitärer Systeme Kontextinformationen nutzen, um ihre Dienste zu verbessern, eignen sich diese
Geräte hervorragend um kontextsensitive Anwendungen auszuführen. Zusätzlich zu den Sensoren können so genannte Kontext-Reasoner und externe Informationsquellen, wie
zum Beispiel ein in einem Gebäude installiertes Lokalisierungssystem existieren und somit auch als weitere Informationsquellen auf dem mobilen Gerät genutzt werden. Dabei
ist es möglich, dass all diese Sensoren und andere Quellen Informationen des gleichen Typs zur Verfügung stellen. Allerdings können sich diese Dienste in Qualitätsstufen
(z. B. Genauigkeit), Darstellungsform der angebotenen Informationen (z.B. Position in Koordinaten und als Adresse dargestellt) und in den Kosten für die Bereitstellung der
Informationen unterscheiden (z.B. Batterieverbrauch).

Mehr unter http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:34-2013032242665

Vortrag bei Verteidigung meiner Dissertation mit dem Thema "Context as a Service"

Zusammenfassung: In Mark Weisers Vision von ubiquitären Computern verschwinden Computer aus dem Blickfeld der Nutzer und interagieren nahtlos mit anderen Computern und Nutzern um Dienste und Informationen bereitzustellen. Durch das Verschieben des Computers in den Hintergrund des Nutzers wird eine andere Art an Anwendungen benötigt, um weiterhin zu interagieren allerdings ohne den Nutzer zu stören. Der Kontext einer Anwendung umfasst alle Informationen, die genutzt werden können um Situationen, Orte oder andere für die Anwendung relevante Objekte zu beschreiben. Kontextsensitive Anwendungen sind in der Lage ihre Umgebung zu überwachen und Wissen über externe Betriebsbedingungen anzusammeln. Diese Anwendungen können ihr Verhalten dynamisch an die gesammelten Informationen anpassen und somit (zumindest einen Teil) der fehlenden Nutzerinteraktion ersetzen. Kontextsensitivität kann also als wichtiger Baustein für Anwendungen im Umfeld von ubiquitären Computern angesehen werden. Dabei müssen kontextsensitive Anwendungen in Umgebungen ubiquitärer Systeme besondere Herausforderungen meistern, wie beispielsweise die Verteilung von Informationen über diverse Geräte, die Mobilität dieser Geräte, Beschränkung von Geräteressourcen und Heterogenität von Informationsquellen.

Moderne mobile Geräte sind heutzutage mit schnellen Prozessoren, großem Speicher und mehreren Sensoren, wie Global-Positioning-System-Sensor (GPS), Lichtsensor oder
Beschleunigungsmesser, ausgestattet. Da viele Anwendungen im Umfeld ubiquitärer Systeme Kontextinformationen nutzen, um ihre Dienste zu verbessern, eignen sich diese
Geräte hervorragend um kontextsensitive Anwendungen auszuführen. Zusätzlich zu den Sensoren können so genannte Kontext-Reasoner und externe Informationsquellen, wie
zum Beispiel ein in einem Gebäude installiertes Lokalisierungssystem existieren und somit auch als weitere Informationsquellen auf dem mobilen Gerät genutzt werden. Dabei
ist es möglich, dass all diese Sensoren und andere Quellen Informationen des gleichen Typs zur Verfügung stellen. Allerdings können sich diese Dienste in Qualitätsstufen
(z. B. Genauigkeit), Darstellungsform der angebotenen Informationen (z.B. Position in Koordinaten und als Adresse dargestellt) und in den Kosten für die Bereitstellung der
Informationen unterscheiden (z.B. Batterieverbrauch).

Mehr unter http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:34-2013032242665

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