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Informationsschrift Nr. 142 Herausgeber
für Lisdorfer Bürger Ostern 2013 CDU und JU Lisdorf
Bundesumweltminister Peter Altmaier
Seiten 2 bis 5
Aschermittwoch im Saarland CDU-Frauenunion
Seiten 6 und 7 Seite 12
Lisdorfer Kinderchor erfolgreich
Seite 16
Lisdorfer Notizen
Seiten 8, 10, 11, 13 bis 15-
Ganz rechts: Peter Altmaier, Spitzenkandidat der CDU
Saar für die Bundestagswahl im September
- 2 -
Peter Altmaier ist Spitzenkandidat der CDU Saar
für die Bundestagswahl
Bundesminister Altmaier erhält 99,4 % Zustimmung
Die CDU Saar hat am 5. März 2013 in Neunkirchen ihre Landesliste für die
Bundestagswahl aufgestellt. Auf die Plätze eins bis vier wurden mit jeweils
hervorragenden Ergebnissen die vier Wahlkreiskandidaten Peter Altmaier, Nadine
Schön, Anette Hübinger und Alexander Funk gewählt. Alle vier gehören derzeit
bereits dem Bundestag an. Damit hat die CDU Saar als erste saarländische Partei
ihre personellen Weichenstellungen für die Bundestagswahl am 22. September 2013
abgeschlossen.
Die CDU-Landesvorsitzende
Ministerpräsidentin Annegret
Kramp-Karrenbauer stellte in
ihrer Rede heraus, es sei nicht
egal, wer Deutschland regiere:
„Angela Merkel hat hinlänglich
gezeigt, dass unser Land bei ihr
in guten Händen ist. Mit ihr sind
wir gut durch die Krise
gekommen und das Ansehen
unseres Landes ist auch im
Ausland gestiegen.
Auch unsere vier saarländischen
Abgeordneten haben bewiesen,
dass sie eine besondere
Funktion und ein eigenständiges
Profil in der Bundestagsfraktion
haben. Dadurch konnten sie wichtige Erfolge für unser Land erreichen. Und deshalb
unterstützen wir sie auch bei der erneuten Kandidatur!“
Spitzenkandidat der saarländischen Christdemokraten ist Bundesumweltminister Peter
Altmaier, der auch als Direktkandidat im Wahlkreis 297 (Saarlouis) antritt. Er wurde mit
99,4 Prozent der Stimmen gewählt. Auf Peter Altmaier folgen auf der Landesliste Nadine
Schön, Anette Hübinger und Alexander Funk.
Bei der Bundestagswahl 2009 hatten die Kandidatinnen und Kandidaten der CDU Saar
alle vier saarländischen Wahlkreise direkt gewonnen. „Diesen Erfolg wollen wir
wiederholen“, so Annegret Kramp-Karrenbauer. Auch der CDU-Kreisvorsitzende in
Saarlouis Franz-Josef Berg hatte bereits auf dem Aschermittwochtreffen die Parteifreunde
und Unionsanhänger dazu aufgerufen: „Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass Angela
Merkel Bundeskanzlerin bleibt, wir erneut alle vier Wahlkreise im Saarland gewinnen und
Peter Altmaier Bundesminister bleibt“.
Fragt man den Saarlouiser CDU-Vorsitzenden und Staatssekretär im saarländischen
Innenministerium Georg Jungmann nach einer geplanten Kandidatur von Altmaier, so
heißt es kurz und eindeutig: „Ich kann mir keinen besseren Kandidaten als Peter Altmaier
vorstellen. Er arbeitet mit ganzer Kraft, unermüdlich und mit großer Leidenschaft für ein
erfolgreiches Gelingen der Energiewende. Wenn jemand dieses Mammut-Projekt in die
richtigen Bahnen lenken kann, dann ist es unser Peter Altmaier“.
Foto: BMU
- 3 -
Schreiben Sie mit am CDU-Regierungsprogramm
für die Bundestagswahl am 22.9.2013
Unter dem Titel „Was mir am Herzen liegt!“ wollen wir mit möglichst vielen Bürgerinnen
und Bürgern ins Gespräch kommen. Uns ist es wichtig, was Ihnen persönlich im Hinblick
auf die Politik in den nächsten Jahren am Herzen liegt. Wir wollen als CDU ein Ohr für Ihre
Anregungen und Ideen haben. Wir möchten zuhören und ihre Wünsche und Erfahrungen
aufnehmen.
In acht Themenfeldern stellen wir Ihnen unsere Leistungen und Ziele für unser
Regierungsprogramm vor. Danach sind Sie dran. Die Themenfelder sollen Grundlage der
Diskussion sein.
Bis zum 30. April 2013 können Sie Ihre Erfahrungen, Ideen und Wünsche per Post
an uns senden oder in der CDU-Kreisgeschäftsstelle vorbeibringen:
CDU-Bundesgeschäftsstelle oder CDU-Kreisgeschäftsstelle Saarlouis
Konrad-Adenauer-Haus z. Hd. Raphael Schäfer
Regierungsprogramm Regierungsprogramm
Klingelhöferstraße 8 Saarstraße 4
10785 Berlin 66740 Saarlouis-Lisdorf
Detaillierte Informationen zur Mitmach-Aktion „Was mir am Herzen liegt“ finden Sie im
Internet unter www.regierungsprogramm.cdu.de!
Wir freuen uns über gute Ideen und Verbesserungsvorschläge. Dazu können Sie die
mit dieser Ausgabe von „Lisdorf aktuell“ verteilten Vordrucke verwenden.
Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit gerne an die Vorstandsmitglieder der CDU
Lisdorf oder die Kreisgeschäftsstelle in der Saarstraße wenden.3 können Sie Ihre
- 4 -
Energiewende sichern – Kosten begrenzen!
Bundesumweltminister Peter Altmaier unterbreitet Vorschlag zur
Einführung einer Strompreis-Sicherung, um Verbraucher vor weiteren
Kostensteigerungen zu schützen
Der nach Fukushima beschlossene
Ausstieg aus der Atomenergie war
notwendig und richtig. Gleichzeitig
geht der Ausbau der erneuerbaren
Energien weiter. Die Energiewende ist
ein großartiges Projekt, das
Deutschlands Zukunft sichern kann.
Leider sind aber auch die
Stromkosten drastisch gestiegen,
schneller als es gut und vertretbar ist.
Ohne Regulierung würden diese
Kosten weiter ansteigen und die
Stromkunden zusätzlich stark
belasten.
Die Umsetzung der Energiewende muss aber zu jedem Zeitpunkt volkswirtschaftlich
verantwortbar und vor allen Dingen bezahlbar sein und bleiben. Das alleinige Kostenrisiko
darf daher zukünftig nicht einseitig und ausschließlich bei den Endverbrauchern liegen.
Vielmehr müssen alle Akteure der Energiewende einen ausgewogenen und vertretbaren
Beitrag zum Gelingen dieses großartigen Projektes leisten. Peter Altmaier hat daher vor
zwei Monaten einen ersten Vorschlag zur Einführung einer Strompreis-Sicherung im
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgelegt und am 14. Februar 2013 ein
gemeinsames Papier mit dem Bundeswirtschaftsminister präsentiert.
Zur Sicherung der Berechenbarkeit, Verlässlichkeit
und Bezahlbarkeit der EEG-bedingten Stromkosten
soll die Höhe der EEG-Umlage erstmals gesetzlich
festgeschrieben werden. In einem ersten Schritt
soll die EEG-Umlage 2013 und 2014 unverändert
bleiben und nicht weiter ansteigen. In den
Folgejahren soll ihr Anstieg auf max. 2,5 % pro
Jahr begrenzt werden.
Unabhängig von einer grundlegenden Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sind
kurzfristige Anpassungen im EEG erforderlich. Peter Altmaier schlägt daher zur
Sicherung des Strompreises unter anderem die nachfolgenden Einmal-Maßnahmen
sowie die nur im Bedarfsfall wirkenden Maßnahmen vor:
Bundesumweltminister Peter Altmaier, MdB
Klicker/Pixelio.de
- 5 -
• Absenkung der Vergütung für Neuanlagen ab 1. August 2013. Ausgenommen
sind PV-Anlagen, deren Vergütung weiterhin nach dem bestehenden
monatlich atmenden Deckel abgesenkt wird.
• Anhebung der Mindest-Umlage für privilegierte stromintensive Unternehmen
ab 1. Januar 2014.
• Überprüfung und Reduzierung der privilegierten stromintensiven
Unternehmen.
• Einführung einer Mindest-Umlage für alle Anlagen bei Eigenerzeugung und
Selbstverbrauch mit Ausnahme von KWK-Anlagen und Anlagen mit einer
Leistung < 2 Megawatt.
• Absenkung der Vergütung für Bestandsanlagen im Jahr 2014 (auf ein Jahr
befristet) pauschal um 1,5 Prozent. Dies betrifft Anlagen, die vor dem 01.
August 2013 in Betrieb genommen worden sind.
• Aufhebung des sog. Gülle-Bonus.
Peter Altmaier möchte die Bürgerinnen und Bürger vor einem unkalkulierbaren
Stromkostenanstieg schützen und wird daher versuchen, die notwendigen
Gesetzesänderungen zur Strompreissicherung noch vor der Sommerpause des
Bundestages umzusetzen, damit diese zum 1. August 2013 in Kraft treten können.
Bundeszentralamt für Steuern bleibt in Saarlouis
Bundesminister Altmaier hat sich für den Erhalt eingesetzt
Bundesumweltminister Peter Altmaier (MdB) begrüßt die Entscheidung des
Bundesfinanzministeriums, den Dienstsitz des Bundeszentralamtes für Steuern
(BZSt) in Saarlouis zu belassen.
„Ich bin wirklich froh, dass das
Bundeszentralamt als Bundesbehörde und
wichtiger Arbeitgeber in der Kreisstadt
Saarlouis verbleibt,“ so Altmaier.
Aufgrund von Aufgabenerweiterungen und
-neuzuweisungen kam es in der
Vergangenheit zu deutlichen Personal-
zuwächsen, so dass der bisherige
Standort zu klein wurde.
Bei der Suche nach neuen Unterbringungs-
möglichkeiten hat die Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben (BIMA) saarlandweit
nach geeigneten Immobilien gesucht.
Letztlich wurde gemeinsam mit den Bundesfinanzbehörden entschieden, dass das
Bundeszentralamt für Steuern auch zukünftig in Saarlouis bleibt. „Wir haben es
maßgeblich unserem Wahlkreisabgeordneten Peter Altmaier zu verdanken, dass der
Saarlouiser Standort des BZSt erhalten bleibt. In vielen Gesprächen hat Peter Altmaier
unermüdlich im parlamentarischen Umfeld in Berlin für den Erhalt des Dienstsitzes
geworben und sich für unsere Saarlouiser Interessen und somit für den gesamten
Wahlkreis eingesetzt,“ so Georg Jungmann, der CDU-Stadtverbandsvorsitzende in
Saarlouis. „Es freut mich sehr, dass ich als Saarlouiser Bundestagsabgeordneter durch
mein Werben und mein Engagement die Vorzüge des derzeitigen Saarlouiser Standortes
in den Vordergrund stellen und maßgeblich zum Fortbestehen des BZSt in Saarlouis
beitragen konnte,“ so Peter Altmaier abschließend.
- 6 -
Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Altmaier
beim 42. Aschermittwochtreffen der CDU Saar
Volles Haus und gute Stimmung beim 42. Aschermittwochtreffen in Schwalbach.
Mehr als 800 Mitglieder und Freunde der CDU Saar waren zu der traditionellen
Veranstaltung gekommen. Geboten bekamen sie klare Worte von den Rednern des
Abends, der CDU-Landesvorsitzenden und Ministerpräsidentin Annegret Kramp-
Karrenbauer sowie Bundesumweltminister Peter Altmaier, der auch stell-
vertretender Landesvorsitzender der saarländischen Christdemokraten ist.
Bei seiner Begrüßung richtete zuvor der CDU-Kreisvorsitzende von Saarlouis, Franz-Josef
Berg, den Blick auf das vergangene Jahr. Damals bot das Aschermittwochtreffen den
Rahmen für den Auftakt zum Landtagswahlkampf. Im Rückblick auf die Landtagswahl
sagte Berg unter großem Beifall: „Annegret Kramp-Karrenbauer ist das Beste, was dem
Saarland passieren konnte.“
Die Landesvorsitzende
und Ministerpräsidentin,
traditionell Hauptred-
nerin des Ascher-
mittwochtreffens, griff
den Faden auf: „Vor
einem Jahr war der
Andrang so groß, dass
nicht alle in die Halle
gepasst haben.
Angesichts des Wahl-
kampfes war das auch
zu erwarten. Dass aber
in diesem Jahr das
Interesse mindestens
genau so groß ist, spricht für den Charakter der CDU Saar: Wir stehen zusammen – und
das nicht nur im Wahlkampf!“
Inhaltlich ging Annegret Kramp-Karrenbauer auf zahlreiche landespolitische Themen ein.
Sie betonte dabei erneut die Notwendigkeit, weiter an der Konsolidierung der Landes-
finanzen zu arbeiten, auch wenn dies nicht immer einfach sei: „Wer den Menschen erzählt,
man könne sparen, ohne dass man es merkt, macht ihnen etwas vor. Es wird Einschnitte
geben. Jedoch wollen wir diesen Weg gemeinsam mit den Betroffenen gehen, etwa mit
den Gewerkschaften hinsichtlich der Personalstruktur im öffentlichen Dienst.“
Gleichwohl brauche das Saarland auch Investitionen in die Zukunft, um im Wettbewerb mit
anderen Regionen bestehen zu können. Annegret Kramp-Karrenbauer: „Wir sind kein
Zonenrandgebiet, sondern eine wirtschaftliche Kernregion in Europa. Deshalb haben wir
einen Anspruch auf eine vernünftige Bahnanbindung, nicht nur nach Paris, sondern auch
nach Frankfurt, Trier oder Köln. Und deshalb werden wir auch Projekte wie die Messe
oder den Flughafen weiter voranbringen. Das sind wichtige Voraussetzungen, um
Menschen ins Saarland zu locken, die hier leben, arbeiten oder investieren wollen“.
An bundespolitischen Themen erwähnte die Vorsitzende der Saar-CDU unter anderem
den Länderfinanzausgleich und die Energiewende. „Das Saarland war immer solidarisch,
ob beim Aufbau Ost, aber auch im deutschen Wirtschaftswunder.
- 7 -
Wir haben im Länderfinanzausgleich damals auch Bayern unterstützt. Und deshalb lassen
wir uns jetzt die Klagen gegen den Länderfinanzausgleich nicht gefallen. Solidarität ist
keine Einbahnstraße“, erklärte sie unter großem Applaus.
Die Umsetzung der Energiewende sei bei Peter Altmaier in den richtigen Händen, so
Annegret Kramp-Karrenbauer: „Wir brauchen keine Bedenkenträger, sondern Entscheider,
die die Dinge in die Hand nehmen. Dafür steht die CDU Saar. Und deshalb ist es gut, dass
mit Peter Altmaier einer von uns die Energiewende anpackt und umsetzt.“
Bundesumweltminister
Peter Altmaier
bedankte sich in seiner
Rede bei den Partei-
freunden in der Heimat
für die große Unter-
stützung: „Es ist ein
gutes Gefühl, in den
vergangenen Monaten
so viel Zuspruch aus
dem Saarland erfahren
zu haben!“
Er wolle das Saarland
und seine Interessen
weiter gut in Berlin
vertreten und die
Energiewende zu ei-
nem Erfolg führen. Das gehe nur, wenn die Strompreise bezahlbar blieben.
„Die Grünen begrüßen jedes neue Windrad mit Girlanden, aber beim Leitungsausbau
schlagen sie sich in die Büsche. Das werden wir ihnen nicht durchgehen lassen“, machte
Altmaier deutlich. Die Bundesregierung leiste unter Führung von Angela Merkel seit mehr
als sieben Jahren eine hervorragende Arbeit. „Lasst uns stolz und selbstbewusst in den
Wahlkampf ziehen und dafür sorgen, dass wir gewinnen und Angela Merkel Kanzlerin
bleibt!“
Nach dem politischen
stand der kulinarische
Teil des Aschermitt-
wochtreffens im Vorder-
grund. Die Frauen-Union
Schwalbach hatte in
bewährter Manier über
300 Kilo schmackhafter
Heringe nach „Geheim-
rezept“ vorbereitet –
zusammen mit der
hervorragenden Organi-
sation durch die örtlichen
Christdemokraten ein
weiterer wesentlicher
Vorzug dieser Traditions-
veranstaltung.
- 8 -
Bauarbeiten in der Kleinstraße begonnen
Die Bauarbeiten zur Kanalerneuerung und Verlegung der Fernwärme in der
Kleinstraße haben begonnen. Zunächst war geplant, noch im alten Jahr damit zu
beginnen. Dieser Termin konnte aber nicht gehalten werden, da umfangreiche
Vorarbeiten erforderlich wurden.
Jetzt haben diese Vorbereitungsarbeiten begonnen, um eine Verlegung der Fernwärme
innerhalb der Straße zu ermöglichen. Diese Verlegung ist erforderlich, um die
Kanalsanierung mit Verlegung eines neuen Mischwasserkanals durchführen zu können.
Der neue Kanal soll von der Ensdorfer Straße bis zum Hauptsammler im Bereich
Parkplatz am Friedhof verlegt werden.
Im Rahmen der Kanalsanierung wird auch die Erneuerung des Straßenbelages in der
Kleinstraße einschließlich der Absenkung und Erneuerung der Bürgersteige
vorgenommen. Die Bauarbeiten werden mindestens ein Jahr in Anspruch nehmen.
Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf III. Gartenreihe 50 Tel. 40155 Fax 122464
JUNGE UNION Lisdorf Thirionstraße 22 Tel. 461119
Redaktion: Georg Jungmann, Klaus Hild, Frederic Becker, Heiner Groß, Bernd Lay, Andreas und
Harald Weiler, Gabriele Schmitt, Gudrun Jungmann, Gabi Germann, Robert Schütz, Tim Flasche, Karl
Schneider.
Redaktionsschluss war am 18. März 2013. Die Zeitschrift wird durch ehrenamtliche Helfer verteilt,
eine zeitgleiche Verteilung in Lisdorf ist deshalb nicht gewährleistet. Namentlich gekennzeichnete
Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU Lisdorf.
Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen aus in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, und
können dort kostenlos abgeholt werden.
- 10 -
Industriepark Lisdorfer Berg
Die Arbeiten zur Erschließung haben begonnen
In seiner Sitzung vom 14. März 2013 hat der Stadtrat den Bebauungsplan für das
Industriegebiet Lisdorfer Berg einstimmig beschlossen. Damit hat der Stadtrat in
einem Sitzungsmarathon, der über mehrere Jahre andauerte, die rechtlichen
Voraussetzungen zur Erschließung dieser wichtigsten Infrastrukturmaßnahme für
die Stadt geschaffen. Nach langen und zum Teil zähen Verhandlungen sind nun
praktisch alle Grundstücke im Besitz der öffentlichen Hand. Die
Erschließungsarbeiten haben bereits Ende des vergangenen Jahres begonnen.
Zunächst wurde mit der
Geländemodellierung begon-
nen. Zur Herstellung eben-
erdiger und zusammenhän-
gender Baugrundstücke wer-
den ca. 1,5 Mio. Kubikmeter
Erdmassen in hügeligen
Bereichen abgetragen und in
den Vertiefungen wieder ein-
gebaut.
Daher sind derzeit viele
Bagger und Lkw im Einsatz.
Die Kosten für diese
umfangreichen Arbeiten be-
tragen rund zehn Mio. Euro.
Neben den Erdarbeiten
wird derzeit auch die
Kanalisation erstellt.
Dazu ist ein weiterer
Auftrag in Höhe von ca.
sieben Mio. Euro zur
Herstellung eines Kanals
zur Saar vergeben
worden.
Dabei werden Kanalrohre
mit einem Durchmesser
von zwei Metern im
unterirdischen Rohrvortrieb
gepresst. Die dazu
erforderliche Startgrube hat
eine Tiefe von 26 Metern
und einen Durchmesser
von elf Metern. Die
maximale Überdeckung der
Rohre beträgt 40 Meter.
Die Bauzeit für beide
Maßnahmen wird etwa auf
ein Jahr veranschlagt.
- 11 -
Aktion Picobello auch in Lisdorf
Frühjahrsputz-Rekord bei „Saarland Picobello“: Rund 19.000
freiwillige Helferinnen und Helfer beteiligten sich an der beliebten
Aufräumaktion.
Nach dem landesweiten Frühjahrsputz am 8. und 9. März ist das
Saarland vielerorts wieder „picobello“. Rund 19.000 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer, darunter viele Kinder und Jugendliche, halfen mit,
öffentliche Plätze, Parks und Waldwege von Müll zu befreien. Viele
Tausend Engagierte aus Vereinen, Verbänden, Schulen, Kindergärten
und sonstigen Institutionen, aber auch Einzelpersonen machten mit beim
„Frühjahrsputz für die Umwelt“.
Unter Federführung des Vereins für Heimatkunde wurde in diesem Jahr die Aktion Picobello
auch in Lisdorf durchgeführt.
Teilnehmer der großen Putzaktion zum Startschuss auf dem Parkplatz vor dem
Fußballplatz im Rosenthal.
Neben Teilnehmern aus Lisdorf kamen zahlreiche Mitglieder des Karnevalvereins „SKC – de
Boules“, etliche auswärtige Freiwillige und Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes nach Lisdorf,
um öffentliche Plätze, Wald- und Feldwege sowie Felder auf dem Lisdorfer Berg von Müll zu
befreien und Lisdorf wieder zu einem grünen Stadtteil zu machen. (Fotos: Harald Weiler)
← Ein trauriges Beispiel dafür,
warum die ganze Aktion durchge-
führt wurde. Es ist zwar verboten,
Müll wild in der Landschaft zu
entsorgen, dies hindert aber nicht
unbedingt jeden Zeitgenossen
daran, es trotzdem zu tun. Speziell
in „Lisdorfs schmutzigster Ecke“, der
Einfahrt auf den Saarradweg in der
Ensdorfer Straße, mussten die
„Dorfputzer“ kapitulieren. Hier wird
der städtische Betriebshof mit
„schwerem Gerät“ anrücken, um
diesen Schandfleck zu beseitigen.
- 12 -
Altersarmut ist weiblich
Im Mittelpunkt des diesjährigen
Aktionstages zum Weltfrauentag
standen am 8. März vorrangig
die Themen „Engeltungleichheit
und Rentenlücke schließen –
Kindererziehungszeiten stärker
anerkennen“. Die Frauenunion
des CDU-Stadtverbandes
Saarlouis beteiligte sich am
Informationsstand zum Inter-
nationalen Frauentag des
Frauennetzwerkes des Kreises
Saarlouis, das aus aktiven
Frauen aus Politik, Kultur,
Bildung, Wirtschaft, Gesellschaft
und Kirche besteht.
In diesem Jahr wurde vorrangig das Thema „Altersarmut ist weiblich“ bearbeitet. Alle
Teilnehmer hielten entsprechendes Informationsmaterial zu diesem brennenden Thema
bereit, das mit kleinen Präsenten an Frauen verteilt wurde. Die Frauenunion informierte
über das Thema „Rentenlücke schließen – Kindererziehungszeiten stärker anerkennen“.
Die CDU-Frauenunion von Landes-, Kreis- und Stadtebene erheben die Forderung, dass
die Anrechnung von Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder in der
Rentenversicherung anerkannt wird. Dafür sprechen gute Argumente:
• Frauen mit vor 1992 geborenen Kindern haben noch längere Zeit wegen der
Kindererziehung im Beruf ausgesetzt. Je mehr Kinder erzogen wurden, desto
geringer ist in der Regel die Rente.
• Kita-Plätze waren Mangelware. Der berufliche Wiedereinstieg war schwieriger.
Zugleich ist diese Generation zunehmend von Änderungen bei der
Hinterbliebenenrente und im Unterhaltsrecht, aber auch von der Absenkung des
Sicherungsniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung sowie von der
Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre betroffen.
Heute gilt bei der Anrechnung von Kindererziehungszeiten:
• 28 Euro (West) bzw. 25 Euro (Ost) Rentenplus im Monat – bekommt eine Mutter,
deren Kind vor 1992 geboren wurde.
• 84 Euro (West) bzw. 75 Euro (Ost) Rentenplus im Monat – wird eine Mutter
bekommen, deren Kind ab 1992 geboren wurde.
Die Frauenunion vertritt die Auffassung:
• Rente ist Lohn für Lebensleistung.
• Kindererziehung ist Teil der Lebensleistung von Frauen.
Deshalb sind deutlichere Maßnahmen zur Stärkung der eigenständigen Alterssicherung
von Frauen zu ergreifen, um Altersarmut vorzubeugen.
Die Entgeltungleichheit entsteht dadurch, dass Frauen in Deutschland im Durchschnitt 23
Prozent weniger verdienen als Männer. Dieser Entgeltunterschied entsteht durch
schlechtere Entlohnung in Frauenberufen, die Unterrepräsentanz von Frauen in
Führungspositionen, Familienzeiten, die frauentypische Teilzeitarbeit, aber auch durch die
ungleiche Entlohnung bei gleicher Arbeit.
DIE FRAUENUNION FORDERT: WIR WOLLEN MEHR GERECHTIGKEIT FÜR MÜTTER!
- 13 -
Freundeskreis der Lisdorfer Pfarrkirche gegründet
Ende des vergangenen Jahres trafen sich im Lisdorfer Pfarrsaal Gleichgesinnte, um auf
Anregung des Verwaltungs- und Pfarrgemeinderates der katholischen Kirchengemeinde
„Crispinus und Crispinianus" einen Freundeskreis der Lisdorfer Pfarrkirche zu gründen.
Unser heutiges Gotteshaus aus dem Jahre 1764 ist eines der schönsten barocken Baudenkmäler
in unserer Region und dank des unermüdlichen Engagements der Lisdorfer Gemeinde über
Generationen hinweg immer wieder instand gesetzt und renoviert worden. Zuletzt wurden in den
vergangenen drei Jahren unter Pastor Ralf Hiebert die Dacheindeckung erneuert, der Innenraum
generalsaniert und zu Lasten des Fördervereins Klingende Kirche auch die neue Orgel einer
Generalreinigung unterzogen.
Durch Haussammlungen, Pfarrfeste und Kollekten wurde dafür die finanzielle Grundlage
geschaffen. Dank Zuschüssen des Bistums, der Stadt Saarlouis und auch unserer
Landesregierung konnte das Gotteshaus in fast tadellosem Zustand bis auf den heutigen Tag
erhalten werden. Die Kirche ist der Mittelpunkt von Lisdorf und ein Symbol unserer 1100-jährigen
Ortsgeschichte, denn das Erste, was wir überhaupt von Lisdorf wissen, ist nach einer historisch
nicht durch Urkunden belegten Überlieferung die Übertragung von Reliquien unserer Pfarrpatrone
Crispinus und Crispinianus in die Lisdorfer Kirche um das Jahr 570.
Bedingt durch den Wegfall der Haussammlungen für die Pfarrkirche, sinkenden Kirchenbesuch
und damit auch sinkende Einnahmen aus Kollekten sowie Sparmaßnahmen des Bistums und der
kommunalen Körperschaften muss man in Zukunft die finanziellen Grundlagen für den Erhalt und
den Unterhalt des Gotteshauses neu regeln. Um den Bestand auch künftig zu sichern, wurde der
neue Freundeskreis aus der Taufe gehoben. Er hat den satzungsmäßigen Auftrag, die
Bemühungen der Kirchengemeinde zur Erhaltung der Lisdorfer Pfarrkirche finanziell zu
unterstützen. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person, aber auch jeder
Verein werden. Spenden oder Beiträge können steuerlich abgesetzt werden.
Ende Februar fand die erste Hauptversammlung des neuen Vereins statt. Zum Ersten
Vorsitzenden wurde Alfred Philippi gewählt. Dem Vorstand gehören ferner als berufenes
Mitglied unser Pastor Ralf Hiebert, die Stadtverordneten Tim Flasche und Klaus Hild, unser
Lisdorfer Arzt Georg Amann, Marius Amann, Hans Werner Neis sowie Christine Hawner und
Rosemarie Spörhase-Eisel an.
Alle Freunde unserer Kirche, die sich ebenfalls für den Erhalt unserer schönen
Barockkirche einbringen wollen, sind gerne eingeladen, Mitglied des neuen Vereins zu
werden.
- 14 -
Neuer Vorstand für die „Klingende Kirche“
Am Sonntag, dem 17. Februar 2013, führte der Förderverein Klingende Kirche im
Lisdorfer Pfarrheim seine alljährliche Hauptversammlung mit einer
Vorstandsneuwahl durch. Vor 30 Teilnehmern gaben zunächst der 1. Vorsitzende
Manfred Boßmann und dann der 2. Vorsitzende Martin Schmitt einen Rückblick auf
das Jahr 2012, das nunmehr 25. Jahr kulturellen Schaffens in unserer und für
unsere Region.
Die einmalige Erfolgsbilanz dieses Vereins wurde bereits in der Vergangenheit mehrfach
mit Worten und in Schriften gewürdigt. Aus kleinen Anfängen heraus, beginnend mit dem
Orgelbau-Förderverein ab dem Jahre 1982, entwickelte sich ein kulturtreibender Verein,
der die Stadt Saarlouis und unseren Stadtteil Lisdorf in der Musikwelt europaweit bekannt
gemacht hat und aktuell die Messlatte für anspruchsvolle Musikkultur in unserem Raum
sehr hoch auflegt.
Mit herausragenden Konzertdarbietungen, besonders mit dem neunten Open-Air-Konzert,
einem neuerlichen Orgel-Meisterkurs und nicht zuletzt mit einer Veranstaltungsreihe zum
25. Jahrestag der Orgelweihe, brachte unser Kirchenmusikverein auch im Jahre 2012
Musikaufführungen auf einem hohen Leistungsniveau und setzte damit eine nun schon
fast drei Jahrzehnte andauernde Erfolgsgeschichte fort. Im Laufe dieser Zeit führte der
Verein bis heute etwa 165 Veranstaltungen durch, darunter neun Open-Air-Konzerte,
zusätzlich acht Orgelmeisterkurse mit international renommierten Orgellehrern und sechs
Kompositionswettbewerbe.
Die Kulturarbeit des Vereins wird ab sofort von einem leicht veränderten Vorstand geleitet,
von links nach rechts: Klaus Hild und Marius Amann (Organisation), dazwischen Sigrid
Mayer (Kassiererin), Pfarrer Ralf Hiebert, Manfred Boßmann (1. Vorsitzender), Eva Maria
Amann (Geschäftsführung), Martin Schmitt (2. Vorsitzender), Regionalkantor Armin Lamar
(künstlerischer Leiter).
- 15 -
Zur Würdigung seiner kulturellen Verdienste wurde dem Vereinsvorsitzenden Manfred
Boßmann bereits vor Jahren von der CDU Saarlouis der Josef-Gessner-Preis für
herausragendes ehrenamtliches Engagement verliehen und im Jahre 2011 ehrte ihn eine
unabhängige Jury mit dem Kirchenmusikpreis der Stadt Saarlouis. Der Vorsitzende hat
diese Auszeichnungen mehr als verdient, denn er steht seit nunmehr 30 Jahren an der
Spitze des Vereins und denkt nach eigenem Bekunden derzeit noch nicht ans Aufhören.
Nach einer langjährigen ehrenamtlichen
und sehr engagierten Kulturarbeit bat Horst
Klein den Vorstand, ihn von der
verantwortungsvollen Vorstandstätigkeit als
Kassierer freizustellen. Für eine nochmalige
zweijährige Amtszeit stand er demnach
nicht mehr zur Verfügung.
Seine Entscheidung wurde von der
Versammlung mit Bedauern zur Kenntnis
genommen. Acht Jahre lang war er als
Kassierer geschäftsführendes Vorstands-
mitglied in der Klingenden Kirche. Das
Leistungsniveau dieses Vereins und auch
das Finanzvolumen sprengen den üblichen
Rahmen einer kulturtreibenden Gruppierung
und Horst Klein sorgte zusammen mit Martin
Schmitt dafür, dass alles finanztechnisch und steuerrechtlich seinen korrekten Weg ging.
Zum Schluss der Versammlung stellte der künstlerische Leiter des Vereins, unser
Regionalkantor Armin Lamar, das Veranstaltungsprogramm für das Jahr 2013 vor. Es wird
auch in diesem Jahr eine gelungene Mischung aus Orgel-, Chor- und Konzertmusik
darstellen und für jeden Geschmack etwas bieten:
5. Mai Orgelkonzert mit Lukas Stollhof (Oberwesel), ARD-Preisträger 2011 und
Bach-Preisträger 2008
11. Mai Chorkonzert mit dem KammerChor Saarbrücken
(Leitung: Prof. Georg Grün)
28. Juni 10. Lisdorfer Open-Air-Konzert
1. Sep. Geistliches Chorkonzert mit dem „Mädchenchor am Trierer Dom“
15. Dez. Weihnachtskonzert mit dem russischen Kinderchor „Cantilena“
(Halbinsel Krim)
5. Jan. 2014 Kirchenkonzert mit geistlicher Musik zum neuen Jahr
Zusätzlich plant die Klingende Kirche für das nächste Jahr mehrere hochkarätige
Veranstaltungen zum 250-jährigen Jubiläum der Lisdorfer Kirchweihe im November 2014.
Lisdorfer Kinderchor erfolgreich bei
Kinder- und Jugendchorwettbewerb des Saarländischen Rundfunks
Bereits seit Jahrzehnten führt die Chorgemeinschaft Lisdorf mit viel Engagement musikalische
Jugendarbeit durch. Die beiden Jugendgruppierungen Minichor und Kinderchor, in mehr als drei
Jahrzehnten aufgebaut von Dorothea Schönberger, Verena Laase, Sabrina Germann und aktuell
unter der Leitung von Eva Gindorf, sind fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Lisdorf. Die
intensive und über Jahrzehnte beständige Jugendarbeit der Chorgemeinschaft war den
Stadtwerken Saarlouis bereits im Jahre 2007 eine Auszeichnung als „Verein des Monats“ wert.
Jetzt ersang sich die Lisdorfer Sängerschar am Passionssonntag, den 17. März 2013, einen
unerwarteten Erfolg. Der Teenychor der Chorgemeinschaft vertrat unser Dorf erfolgreich beim
offenen Kinder- und Jugendchorwettbewerb „Kommt und singt mit uns!“ des Clubs „SR-Freunde“
im Großen Sendesaal des Saarländischen Rundfunks.
Der erfolgreiche Teenychor aus Lisdorf, im Bild links Leiterin Eva Gindorf, rechts Sabrina Germann.
Die jungen Sänger(innen) stellten sich zum ersten Male einem Wettbewerb und die wochenlangen
disziplinierten Vorbereitungen trugen Früchte. In der Kategorie Kinder- und Jugendchöre starteten
fünf Chöre. Die Lisdorfer Formation trug fünf Lieder vor und erntete vor allem für Intonation und
Choreografie des Volksliedes „Der Jäger längs dem Weiher ging“ mehrfach Zwischenapplaus von
den Zuhörern. Die elf Jungsänger aus Lisdorf konnten nicht nur das Publikum, sondern auch die
fünfköpfige Jury überzeugen und wurden bei der Wertung auf den ersten Platz gesetzt.
Die Redaktion gratuliert den erfolgreichen Jungsängern recht herzlich
zu ihrem Überraschungserfolg und wünscht für die Zukunft weiterhin
viel Engagement und Erfolg bei der Jugendarbeit.
Frohe Ostern
wünschen Ihnen
Ihre
CDU und JU Lisdorf

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Lia Nr. 142

  • 1. Informationsschrift Nr. 142 Herausgeber für Lisdorfer Bürger Ostern 2013 CDU und JU Lisdorf Bundesumweltminister Peter Altmaier Seiten 2 bis 5 Aschermittwoch im Saarland CDU-Frauenunion Seiten 6 und 7 Seite 12 Lisdorfer Kinderchor erfolgreich Seite 16 Lisdorfer Notizen Seiten 8, 10, 11, 13 bis 15-
  • 2. Ganz rechts: Peter Altmaier, Spitzenkandidat der CDU Saar für die Bundestagswahl im September - 2 - Peter Altmaier ist Spitzenkandidat der CDU Saar für die Bundestagswahl Bundesminister Altmaier erhält 99,4 % Zustimmung Die CDU Saar hat am 5. März 2013 in Neunkirchen ihre Landesliste für die Bundestagswahl aufgestellt. Auf die Plätze eins bis vier wurden mit jeweils hervorragenden Ergebnissen die vier Wahlkreiskandidaten Peter Altmaier, Nadine Schön, Anette Hübinger und Alexander Funk gewählt. Alle vier gehören derzeit bereits dem Bundestag an. Damit hat die CDU Saar als erste saarländische Partei ihre personellen Weichenstellungen für die Bundestagswahl am 22. September 2013 abgeschlossen. Die CDU-Landesvorsitzende Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer stellte in ihrer Rede heraus, es sei nicht egal, wer Deutschland regiere: „Angela Merkel hat hinlänglich gezeigt, dass unser Land bei ihr in guten Händen ist. Mit ihr sind wir gut durch die Krise gekommen und das Ansehen unseres Landes ist auch im Ausland gestiegen. Auch unsere vier saarländischen Abgeordneten haben bewiesen, dass sie eine besondere Funktion und ein eigenständiges Profil in der Bundestagsfraktion haben. Dadurch konnten sie wichtige Erfolge für unser Land erreichen. Und deshalb unterstützen wir sie auch bei der erneuten Kandidatur!“ Spitzenkandidat der saarländischen Christdemokraten ist Bundesumweltminister Peter Altmaier, der auch als Direktkandidat im Wahlkreis 297 (Saarlouis) antritt. Er wurde mit 99,4 Prozent der Stimmen gewählt. Auf Peter Altmaier folgen auf der Landesliste Nadine Schön, Anette Hübinger und Alexander Funk. Bei der Bundestagswahl 2009 hatten die Kandidatinnen und Kandidaten der CDU Saar alle vier saarländischen Wahlkreise direkt gewonnen. „Diesen Erfolg wollen wir wiederholen“, so Annegret Kramp-Karrenbauer. Auch der CDU-Kreisvorsitzende in Saarlouis Franz-Josef Berg hatte bereits auf dem Aschermittwochtreffen die Parteifreunde und Unionsanhänger dazu aufgerufen: „Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt, wir erneut alle vier Wahlkreise im Saarland gewinnen und Peter Altmaier Bundesminister bleibt“. Fragt man den Saarlouiser CDU-Vorsitzenden und Staatssekretär im saarländischen Innenministerium Georg Jungmann nach einer geplanten Kandidatur von Altmaier, so heißt es kurz und eindeutig: „Ich kann mir keinen besseren Kandidaten als Peter Altmaier vorstellen. Er arbeitet mit ganzer Kraft, unermüdlich und mit großer Leidenschaft für ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende. Wenn jemand dieses Mammut-Projekt in die richtigen Bahnen lenken kann, dann ist es unser Peter Altmaier“. Foto: BMU
  • 3. - 3 - Schreiben Sie mit am CDU-Regierungsprogramm für die Bundestagswahl am 22.9.2013 Unter dem Titel „Was mir am Herzen liegt!“ wollen wir mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Uns ist es wichtig, was Ihnen persönlich im Hinblick auf die Politik in den nächsten Jahren am Herzen liegt. Wir wollen als CDU ein Ohr für Ihre Anregungen und Ideen haben. Wir möchten zuhören und ihre Wünsche und Erfahrungen aufnehmen. In acht Themenfeldern stellen wir Ihnen unsere Leistungen und Ziele für unser Regierungsprogramm vor. Danach sind Sie dran. Die Themenfelder sollen Grundlage der Diskussion sein. Bis zum 30. April 2013 können Sie Ihre Erfahrungen, Ideen und Wünsche per Post an uns senden oder in der CDU-Kreisgeschäftsstelle vorbeibringen: CDU-Bundesgeschäftsstelle oder CDU-Kreisgeschäftsstelle Saarlouis Konrad-Adenauer-Haus z. Hd. Raphael Schäfer Regierungsprogramm Regierungsprogramm Klingelhöferstraße 8 Saarstraße 4 10785 Berlin 66740 Saarlouis-Lisdorf Detaillierte Informationen zur Mitmach-Aktion „Was mir am Herzen liegt“ finden Sie im Internet unter www.regierungsprogramm.cdu.de! Wir freuen uns über gute Ideen und Verbesserungsvorschläge. Dazu können Sie die mit dieser Ausgabe von „Lisdorf aktuell“ verteilten Vordrucke verwenden. Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit gerne an die Vorstandsmitglieder der CDU Lisdorf oder die Kreisgeschäftsstelle in der Saarstraße wenden.3 können Sie Ihre
  • 4. - 4 - Energiewende sichern – Kosten begrenzen! Bundesumweltminister Peter Altmaier unterbreitet Vorschlag zur Einführung einer Strompreis-Sicherung, um Verbraucher vor weiteren Kostensteigerungen zu schützen Der nach Fukushima beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie war notwendig und richtig. Gleichzeitig geht der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter. Die Energiewende ist ein großartiges Projekt, das Deutschlands Zukunft sichern kann. Leider sind aber auch die Stromkosten drastisch gestiegen, schneller als es gut und vertretbar ist. Ohne Regulierung würden diese Kosten weiter ansteigen und die Stromkunden zusätzlich stark belasten. Die Umsetzung der Energiewende muss aber zu jedem Zeitpunkt volkswirtschaftlich verantwortbar und vor allen Dingen bezahlbar sein und bleiben. Das alleinige Kostenrisiko darf daher zukünftig nicht einseitig und ausschließlich bei den Endverbrauchern liegen. Vielmehr müssen alle Akteure der Energiewende einen ausgewogenen und vertretbaren Beitrag zum Gelingen dieses großartigen Projektes leisten. Peter Altmaier hat daher vor zwei Monaten einen ersten Vorschlag zur Einführung einer Strompreis-Sicherung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgelegt und am 14. Februar 2013 ein gemeinsames Papier mit dem Bundeswirtschaftsminister präsentiert. Zur Sicherung der Berechenbarkeit, Verlässlichkeit und Bezahlbarkeit der EEG-bedingten Stromkosten soll die Höhe der EEG-Umlage erstmals gesetzlich festgeschrieben werden. In einem ersten Schritt soll die EEG-Umlage 2013 und 2014 unverändert bleiben und nicht weiter ansteigen. In den Folgejahren soll ihr Anstieg auf max. 2,5 % pro Jahr begrenzt werden. Unabhängig von einer grundlegenden Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sind kurzfristige Anpassungen im EEG erforderlich. Peter Altmaier schlägt daher zur Sicherung des Strompreises unter anderem die nachfolgenden Einmal-Maßnahmen sowie die nur im Bedarfsfall wirkenden Maßnahmen vor: Bundesumweltminister Peter Altmaier, MdB Klicker/Pixelio.de
  • 5. - 5 - • Absenkung der Vergütung für Neuanlagen ab 1. August 2013. Ausgenommen sind PV-Anlagen, deren Vergütung weiterhin nach dem bestehenden monatlich atmenden Deckel abgesenkt wird. • Anhebung der Mindest-Umlage für privilegierte stromintensive Unternehmen ab 1. Januar 2014. • Überprüfung und Reduzierung der privilegierten stromintensiven Unternehmen. • Einführung einer Mindest-Umlage für alle Anlagen bei Eigenerzeugung und Selbstverbrauch mit Ausnahme von KWK-Anlagen und Anlagen mit einer Leistung < 2 Megawatt. • Absenkung der Vergütung für Bestandsanlagen im Jahr 2014 (auf ein Jahr befristet) pauschal um 1,5 Prozent. Dies betrifft Anlagen, die vor dem 01. August 2013 in Betrieb genommen worden sind. • Aufhebung des sog. Gülle-Bonus. Peter Altmaier möchte die Bürgerinnen und Bürger vor einem unkalkulierbaren Stromkostenanstieg schützen und wird daher versuchen, die notwendigen Gesetzesänderungen zur Strompreissicherung noch vor der Sommerpause des Bundestages umzusetzen, damit diese zum 1. August 2013 in Kraft treten können. Bundeszentralamt für Steuern bleibt in Saarlouis Bundesminister Altmaier hat sich für den Erhalt eingesetzt Bundesumweltminister Peter Altmaier (MdB) begrüßt die Entscheidung des Bundesfinanzministeriums, den Dienstsitz des Bundeszentralamtes für Steuern (BZSt) in Saarlouis zu belassen. „Ich bin wirklich froh, dass das Bundeszentralamt als Bundesbehörde und wichtiger Arbeitgeber in der Kreisstadt Saarlouis verbleibt,“ so Altmaier. Aufgrund von Aufgabenerweiterungen und -neuzuweisungen kam es in der Vergangenheit zu deutlichen Personal- zuwächsen, so dass der bisherige Standort zu klein wurde. Bei der Suche nach neuen Unterbringungs- möglichkeiten hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) saarlandweit nach geeigneten Immobilien gesucht. Letztlich wurde gemeinsam mit den Bundesfinanzbehörden entschieden, dass das Bundeszentralamt für Steuern auch zukünftig in Saarlouis bleibt. „Wir haben es maßgeblich unserem Wahlkreisabgeordneten Peter Altmaier zu verdanken, dass der Saarlouiser Standort des BZSt erhalten bleibt. In vielen Gesprächen hat Peter Altmaier unermüdlich im parlamentarischen Umfeld in Berlin für den Erhalt des Dienstsitzes geworben und sich für unsere Saarlouiser Interessen und somit für den gesamten Wahlkreis eingesetzt,“ so Georg Jungmann, der CDU-Stadtverbandsvorsitzende in Saarlouis. „Es freut mich sehr, dass ich als Saarlouiser Bundestagsabgeordneter durch mein Werben und mein Engagement die Vorzüge des derzeitigen Saarlouiser Standortes in den Vordergrund stellen und maßgeblich zum Fortbestehen des BZSt in Saarlouis beitragen konnte,“ so Peter Altmaier abschließend.
  • 6. - 6 - Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Altmaier beim 42. Aschermittwochtreffen der CDU Saar Volles Haus und gute Stimmung beim 42. Aschermittwochtreffen in Schwalbach. Mehr als 800 Mitglieder und Freunde der CDU Saar waren zu der traditionellen Veranstaltung gekommen. Geboten bekamen sie klare Worte von den Rednern des Abends, der CDU-Landesvorsitzenden und Ministerpräsidentin Annegret Kramp- Karrenbauer sowie Bundesumweltminister Peter Altmaier, der auch stell- vertretender Landesvorsitzender der saarländischen Christdemokraten ist. Bei seiner Begrüßung richtete zuvor der CDU-Kreisvorsitzende von Saarlouis, Franz-Josef Berg, den Blick auf das vergangene Jahr. Damals bot das Aschermittwochtreffen den Rahmen für den Auftakt zum Landtagswahlkampf. Im Rückblick auf die Landtagswahl sagte Berg unter großem Beifall: „Annegret Kramp-Karrenbauer ist das Beste, was dem Saarland passieren konnte.“ Die Landesvorsitzende und Ministerpräsidentin, traditionell Hauptred- nerin des Ascher- mittwochtreffens, griff den Faden auf: „Vor einem Jahr war der Andrang so groß, dass nicht alle in die Halle gepasst haben. Angesichts des Wahl- kampfes war das auch zu erwarten. Dass aber in diesem Jahr das Interesse mindestens genau so groß ist, spricht für den Charakter der CDU Saar: Wir stehen zusammen – und das nicht nur im Wahlkampf!“ Inhaltlich ging Annegret Kramp-Karrenbauer auf zahlreiche landespolitische Themen ein. Sie betonte dabei erneut die Notwendigkeit, weiter an der Konsolidierung der Landes- finanzen zu arbeiten, auch wenn dies nicht immer einfach sei: „Wer den Menschen erzählt, man könne sparen, ohne dass man es merkt, macht ihnen etwas vor. Es wird Einschnitte geben. Jedoch wollen wir diesen Weg gemeinsam mit den Betroffenen gehen, etwa mit den Gewerkschaften hinsichtlich der Personalstruktur im öffentlichen Dienst.“ Gleichwohl brauche das Saarland auch Investitionen in die Zukunft, um im Wettbewerb mit anderen Regionen bestehen zu können. Annegret Kramp-Karrenbauer: „Wir sind kein Zonenrandgebiet, sondern eine wirtschaftliche Kernregion in Europa. Deshalb haben wir einen Anspruch auf eine vernünftige Bahnanbindung, nicht nur nach Paris, sondern auch nach Frankfurt, Trier oder Köln. Und deshalb werden wir auch Projekte wie die Messe oder den Flughafen weiter voranbringen. Das sind wichtige Voraussetzungen, um Menschen ins Saarland zu locken, die hier leben, arbeiten oder investieren wollen“. An bundespolitischen Themen erwähnte die Vorsitzende der Saar-CDU unter anderem den Länderfinanzausgleich und die Energiewende. „Das Saarland war immer solidarisch, ob beim Aufbau Ost, aber auch im deutschen Wirtschaftswunder.
  • 7. - 7 - Wir haben im Länderfinanzausgleich damals auch Bayern unterstützt. Und deshalb lassen wir uns jetzt die Klagen gegen den Länderfinanzausgleich nicht gefallen. Solidarität ist keine Einbahnstraße“, erklärte sie unter großem Applaus. Die Umsetzung der Energiewende sei bei Peter Altmaier in den richtigen Händen, so Annegret Kramp-Karrenbauer: „Wir brauchen keine Bedenkenträger, sondern Entscheider, die die Dinge in die Hand nehmen. Dafür steht die CDU Saar. Und deshalb ist es gut, dass mit Peter Altmaier einer von uns die Energiewende anpackt und umsetzt.“ Bundesumweltminister Peter Altmaier bedankte sich in seiner Rede bei den Partei- freunden in der Heimat für die große Unter- stützung: „Es ist ein gutes Gefühl, in den vergangenen Monaten so viel Zuspruch aus dem Saarland erfahren zu haben!“ Er wolle das Saarland und seine Interessen weiter gut in Berlin vertreten und die Energiewende zu ei- nem Erfolg führen. Das gehe nur, wenn die Strompreise bezahlbar blieben. „Die Grünen begrüßen jedes neue Windrad mit Girlanden, aber beim Leitungsausbau schlagen sie sich in die Büsche. Das werden wir ihnen nicht durchgehen lassen“, machte Altmaier deutlich. Die Bundesregierung leiste unter Führung von Angela Merkel seit mehr als sieben Jahren eine hervorragende Arbeit. „Lasst uns stolz und selbstbewusst in den Wahlkampf ziehen und dafür sorgen, dass wir gewinnen und Angela Merkel Kanzlerin bleibt!“ Nach dem politischen stand der kulinarische Teil des Aschermitt- wochtreffens im Vorder- grund. Die Frauen-Union Schwalbach hatte in bewährter Manier über 300 Kilo schmackhafter Heringe nach „Geheim- rezept“ vorbereitet – zusammen mit der hervorragenden Organi- sation durch die örtlichen Christdemokraten ein weiterer wesentlicher Vorzug dieser Traditions- veranstaltung.
  • 8. - 8 - Bauarbeiten in der Kleinstraße begonnen Die Bauarbeiten zur Kanalerneuerung und Verlegung der Fernwärme in der Kleinstraße haben begonnen. Zunächst war geplant, noch im alten Jahr damit zu beginnen. Dieser Termin konnte aber nicht gehalten werden, da umfangreiche Vorarbeiten erforderlich wurden. Jetzt haben diese Vorbereitungsarbeiten begonnen, um eine Verlegung der Fernwärme innerhalb der Straße zu ermöglichen. Diese Verlegung ist erforderlich, um die Kanalsanierung mit Verlegung eines neuen Mischwasserkanals durchführen zu können. Der neue Kanal soll von der Ensdorfer Straße bis zum Hauptsammler im Bereich Parkplatz am Friedhof verlegt werden. Im Rahmen der Kanalsanierung wird auch die Erneuerung des Straßenbelages in der Kleinstraße einschließlich der Absenkung und Erneuerung der Bürgersteige vorgenommen. Die Bauarbeiten werden mindestens ein Jahr in Anspruch nehmen. Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf III. Gartenreihe 50 Tel. 40155 Fax 122464 JUNGE UNION Lisdorf Thirionstraße 22 Tel. 461119 Redaktion: Georg Jungmann, Klaus Hild, Frederic Becker, Heiner Groß, Bernd Lay, Andreas und Harald Weiler, Gabriele Schmitt, Gudrun Jungmann, Gabi Germann, Robert Schütz, Tim Flasche, Karl Schneider. Redaktionsschluss war am 18. März 2013. Die Zeitschrift wird durch ehrenamtliche Helfer verteilt, eine zeitgleiche Verteilung in Lisdorf ist deshalb nicht gewährleistet. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen aus in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, und können dort kostenlos abgeholt werden.
  • 9. - 10 - Industriepark Lisdorfer Berg Die Arbeiten zur Erschließung haben begonnen In seiner Sitzung vom 14. März 2013 hat der Stadtrat den Bebauungsplan für das Industriegebiet Lisdorfer Berg einstimmig beschlossen. Damit hat der Stadtrat in einem Sitzungsmarathon, der über mehrere Jahre andauerte, die rechtlichen Voraussetzungen zur Erschließung dieser wichtigsten Infrastrukturmaßnahme für die Stadt geschaffen. Nach langen und zum Teil zähen Verhandlungen sind nun praktisch alle Grundstücke im Besitz der öffentlichen Hand. Die Erschließungsarbeiten haben bereits Ende des vergangenen Jahres begonnen. Zunächst wurde mit der Geländemodellierung begon- nen. Zur Herstellung eben- erdiger und zusammenhän- gender Baugrundstücke wer- den ca. 1,5 Mio. Kubikmeter Erdmassen in hügeligen Bereichen abgetragen und in den Vertiefungen wieder ein- gebaut. Daher sind derzeit viele Bagger und Lkw im Einsatz. Die Kosten für diese umfangreichen Arbeiten be- tragen rund zehn Mio. Euro. Neben den Erdarbeiten wird derzeit auch die Kanalisation erstellt. Dazu ist ein weiterer Auftrag in Höhe von ca. sieben Mio. Euro zur Herstellung eines Kanals zur Saar vergeben worden. Dabei werden Kanalrohre mit einem Durchmesser von zwei Metern im unterirdischen Rohrvortrieb gepresst. Die dazu erforderliche Startgrube hat eine Tiefe von 26 Metern und einen Durchmesser von elf Metern. Die maximale Überdeckung der Rohre beträgt 40 Meter. Die Bauzeit für beide Maßnahmen wird etwa auf ein Jahr veranschlagt.
  • 10. - 11 - Aktion Picobello auch in Lisdorf Frühjahrsputz-Rekord bei „Saarland Picobello“: Rund 19.000 freiwillige Helferinnen und Helfer beteiligten sich an der beliebten Aufräumaktion. Nach dem landesweiten Frühjahrsputz am 8. und 9. März ist das Saarland vielerorts wieder „picobello“. Rund 19.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter viele Kinder und Jugendliche, halfen mit, öffentliche Plätze, Parks und Waldwege von Müll zu befreien. Viele Tausend Engagierte aus Vereinen, Verbänden, Schulen, Kindergärten und sonstigen Institutionen, aber auch Einzelpersonen machten mit beim „Frühjahrsputz für die Umwelt“. Unter Federführung des Vereins für Heimatkunde wurde in diesem Jahr die Aktion Picobello auch in Lisdorf durchgeführt. Teilnehmer der großen Putzaktion zum Startschuss auf dem Parkplatz vor dem Fußballplatz im Rosenthal. Neben Teilnehmern aus Lisdorf kamen zahlreiche Mitglieder des Karnevalvereins „SKC – de Boules“, etliche auswärtige Freiwillige und Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes nach Lisdorf, um öffentliche Plätze, Wald- und Feldwege sowie Felder auf dem Lisdorfer Berg von Müll zu befreien und Lisdorf wieder zu einem grünen Stadtteil zu machen. (Fotos: Harald Weiler) ← Ein trauriges Beispiel dafür, warum die ganze Aktion durchge- führt wurde. Es ist zwar verboten, Müll wild in der Landschaft zu entsorgen, dies hindert aber nicht unbedingt jeden Zeitgenossen daran, es trotzdem zu tun. Speziell in „Lisdorfs schmutzigster Ecke“, der Einfahrt auf den Saarradweg in der Ensdorfer Straße, mussten die „Dorfputzer“ kapitulieren. Hier wird der städtische Betriebshof mit „schwerem Gerät“ anrücken, um diesen Schandfleck zu beseitigen.
  • 11. - 12 - Altersarmut ist weiblich Im Mittelpunkt des diesjährigen Aktionstages zum Weltfrauentag standen am 8. März vorrangig die Themen „Engeltungleichheit und Rentenlücke schließen – Kindererziehungszeiten stärker anerkennen“. Die Frauenunion des CDU-Stadtverbandes Saarlouis beteiligte sich am Informationsstand zum Inter- nationalen Frauentag des Frauennetzwerkes des Kreises Saarlouis, das aus aktiven Frauen aus Politik, Kultur, Bildung, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche besteht. In diesem Jahr wurde vorrangig das Thema „Altersarmut ist weiblich“ bearbeitet. Alle Teilnehmer hielten entsprechendes Informationsmaterial zu diesem brennenden Thema bereit, das mit kleinen Präsenten an Frauen verteilt wurde. Die Frauenunion informierte über das Thema „Rentenlücke schließen – Kindererziehungszeiten stärker anerkennen“. Die CDU-Frauenunion von Landes-, Kreis- und Stadtebene erheben die Forderung, dass die Anrechnung von Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder in der Rentenversicherung anerkannt wird. Dafür sprechen gute Argumente: • Frauen mit vor 1992 geborenen Kindern haben noch längere Zeit wegen der Kindererziehung im Beruf ausgesetzt. Je mehr Kinder erzogen wurden, desto geringer ist in der Regel die Rente. • Kita-Plätze waren Mangelware. Der berufliche Wiedereinstieg war schwieriger. Zugleich ist diese Generation zunehmend von Änderungen bei der Hinterbliebenenrente und im Unterhaltsrecht, aber auch von der Absenkung des Sicherungsniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung sowie von der Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre betroffen. Heute gilt bei der Anrechnung von Kindererziehungszeiten: • 28 Euro (West) bzw. 25 Euro (Ost) Rentenplus im Monat – bekommt eine Mutter, deren Kind vor 1992 geboren wurde. • 84 Euro (West) bzw. 75 Euro (Ost) Rentenplus im Monat – wird eine Mutter bekommen, deren Kind ab 1992 geboren wurde. Die Frauenunion vertritt die Auffassung: • Rente ist Lohn für Lebensleistung. • Kindererziehung ist Teil der Lebensleistung von Frauen. Deshalb sind deutlichere Maßnahmen zur Stärkung der eigenständigen Alterssicherung von Frauen zu ergreifen, um Altersarmut vorzubeugen. Die Entgeltungleichheit entsteht dadurch, dass Frauen in Deutschland im Durchschnitt 23 Prozent weniger verdienen als Männer. Dieser Entgeltunterschied entsteht durch schlechtere Entlohnung in Frauenberufen, die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen, Familienzeiten, die frauentypische Teilzeitarbeit, aber auch durch die ungleiche Entlohnung bei gleicher Arbeit. DIE FRAUENUNION FORDERT: WIR WOLLEN MEHR GERECHTIGKEIT FÜR MÜTTER!
  • 12. - 13 - Freundeskreis der Lisdorfer Pfarrkirche gegründet Ende des vergangenen Jahres trafen sich im Lisdorfer Pfarrsaal Gleichgesinnte, um auf Anregung des Verwaltungs- und Pfarrgemeinderates der katholischen Kirchengemeinde „Crispinus und Crispinianus" einen Freundeskreis der Lisdorfer Pfarrkirche zu gründen. Unser heutiges Gotteshaus aus dem Jahre 1764 ist eines der schönsten barocken Baudenkmäler in unserer Region und dank des unermüdlichen Engagements der Lisdorfer Gemeinde über Generationen hinweg immer wieder instand gesetzt und renoviert worden. Zuletzt wurden in den vergangenen drei Jahren unter Pastor Ralf Hiebert die Dacheindeckung erneuert, der Innenraum generalsaniert und zu Lasten des Fördervereins Klingende Kirche auch die neue Orgel einer Generalreinigung unterzogen. Durch Haussammlungen, Pfarrfeste und Kollekten wurde dafür die finanzielle Grundlage geschaffen. Dank Zuschüssen des Bistums, der Stadt Saarlouis und auch unserer Landesregierung konnte das Gotteshaus in fast tadellosem Zustand bis auf den heutigen Tag erhalten werden. Die Kirche ist der Mittelpunkt von Lisdorf und ein Symbol unserer 1100-jährigen Ortsgeschichte, denn das Erste, was wir überhaupt von Lisdorf wissen, ist nach einer historisch nicht durch Urkunden belegten Überlieferung die Übertragung von Reliquien unserer Pfarrpatrone Crispinus und Crispinianus in die Lisdorfer Kirche um das Jahr 570. Bedingt durch den Wegfall der Haussammlungen für die Pfarrkirche, sinkenden Kirchenbesuch und damit auch sinkende Einnahmen aus Kollekten sowie Sparmaßnahmen des Bistums und der kommunalen Körperschaften muss man in Zukunft die finanziellen Grundlagen für den Erhalt und den Unterhalt des Gotteshauses neu regeln. Um den Bestand auch künftig zu sichern, wurde der neue Freundeskreis aus der Taufe gehoben. Er hat den satzungsmäßigen Auftrag, die Bemühungen der Kirchengemeinde zur Erhaltung der Lisdorfer Pfarrkirche finanziell zu unterstützen. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person, aber auch jeder Verein werden. Spenden oder Beiträge können steuerlich abgesetzt werden. Ende Februar fand die erste Hauptversammlung des neuen Vereins statt. Zum Ersten Vorsitzenden wurde Alfred Philippi gewählt. Dem Vorstand gehören ferner als berufenes Mitglied unser Pastor Ralf Hiebert, die Stadtverordneten Tim Flasche und Klaus Hild, unser Lisdorfer Arzt Georg Amann, Marius Amann, Hans Werner Neis sowie Christine Hawner und Rosemarie Spörhase-Eisel an. Alle Freunde unserer Kirche, die sich ebenfalls für den Erhalt unserer schönen Barockkirche einbringen wollen, sind gerne eingeladen, Mitglied des neuen Vereins zu werden.
  • 13. - 14 - Neuer Vorstand für die „Klingende Kirche“ Am Sonntag, dem 17. Februar 2013, führte der Förderverein Klingende Kirche im Lisdorfer Pfarrheim seine alljährliche Hauptversammlung mit einer Vorstandsneuwahl durch. Vor 30 Teilnehmern gaben zunächst der 1. Vorsitzende Manfred Boßmann und dann der 2. Vorsitzende Martin Schmitt einen Rückblick auf das Jahr 2012, das nunmehr 25. Jahr kulturellen Schaffens in unserer und für unsere Region. Die einmalige Erfolgsbilanz dieses Vereins wurde bereits in der Vergangenheit mehrfach mit Worten und in Schriften gewürdigt. Aus kleinen Anfängen heraus, beginnend mit dem Orgelbau-Förderverein ab dem Jahre 1982, entwickelte sich ein kulturtreibender Verein, der die Stadt Saarlouis und unseren Stadtteil Lisdorf in der Musikwelt europaweit bekannt gemacht hat und aktuell die Messlatte für anspruchsvolle Musikkultur in unserem Raum sehr hoch auflegt. Mit herausragenden Konzertdarbietungen, besonders mit dem neunten Open-Air-Konzert, einem neuerlichen Orgel-Meisterkurs und nicht zuletzt mit einer Veranstaltungsreihe zum 25. Jahrestag der Orgelweihe, brachte unser Kirchenmusikverein auch im Jahre 2012 Musikaufführungen auf einem hohen Leistungsniveau und setzte damit eine nun schon fast drei Jahrzehnte andauernde Erfolgsgeschichte fort. Im Laufe dieser Zeit führte der Verein bis heute etwa 165 Veranstaltungen durch, darunter neun Open-Air-Konzerte, zusätzlich acht Orgelmeisterkurse mit international renommierten Orgellehrern und sechs Kompositionswettbewerbe. Die Kulturarbeit des Vereins wird ab sofort von einem leicht veränderten Vorstand geleitet, von links nach rechts: Klaus Hild und Marius Amann (Organisation), dazwischen Sigrid Mayer (Kassiererin), Pfarrer Ralf Hiebert, Manfred Boßmann (1. Vorsitzender), Eva Maria Amann (Geschäftsführung), Martin Schmitt (2. Vorsitzender), Regionalkantor Armin Lamar (künstlerischer Leiter).
  • 14. - 15 - Zur Würdigung seiner kulturellen Verdienste wurde dem Vereinsvorsitzenden Manfred Boßmann bereits vor Jahren von der CDU Saarlouis der Josef-Gessner-Preis für herausragendes ehrenamtliches Engagement verliehen und im Jahre 2011 ehrte ihn eine unabhängige Jury mit dem Kirchenmusikpreis der Stadt Saarlouis. Der Vorsitzende hat diese Auszeichnungen mehr als verdient, denn er steht seit nunmehr 30 Jahren an der Spitze des Vereins und denkt nach eigenem Bekunden derzeit noch nicht ans Aufhören. Nach einer langjährigen ehrenamtlichen und sehr engagierten Kulturarbeit bat Horst Klein den Vorstand, ihn von der verantwortungsvollen Vorstandstätigkeit als Kassierer freizustellen. Für eine nochmalige zweijährige Amtszeit stand er demnach nicht mehr zur Verfügung. Seine Entscheidung wurde von der Versammlung mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Acht Jahre lang war er als Kassierer geschäftsführendes Vorstands- mitglied in der Klingenden Kirche. Das Leistungsniveau dieses Vereins und auch das Finanzvolumen sprengen den üblichen Rahmen einer kulturtreibenden Gruppierung und Horst Klein sorgte zusammen mit Martin Schmitt dafür, dass alles finanztechnisch und steuerrechtlich seinen korrekten Weg ging. Zum Schluss der Versammlung stellte der künstlerische Leiter des Vereins, unser Regionalkantor Armin Lamar, das Veranstaltungsprogramm für das Jahr 2013 vor. Es wird auch in diesem Jahr eine gelungene Mischung aus Orgel-, Chor- und Konzertmusik darstellen und für jeden Geschmack etwas bieten: 5. Mai Orgelkonzert mit Lukas Stollhof (Oberwesel), ARD-Preisträger 2011 und Bach-Preisträger 2008 11. Mai Chorkonzert mit dem KammerChor Saarbrücken (Leitung: Prof. Georg Grün) 28. Juni 10. Lisdorfer Open-Air-Konzert 1. Sep. Geistliches Chorkonzert mit dem „Mädchenchor am Trierer Dom“ 15. Dez. Weihnachtskonzert mit dem russischen Kinderchor „Cantilena“ (Halbinsel Krim) 5. Jan. 2014 Kirchenkonzert mit geistlicher Musik zum neuen Jahr Zusätzlich plant die Klingende Kirche für das nächste Jahr mehrere hochkarätige Veranstaltungen zum 250-jährigen Jubiläum der Lisdorfer Kirchweihe im November 2014.
  • 15. Lisdorfer Kinderchor erfolgreich bei Kinder- und Jugendchorwettbewerb des Saarländischen Rundfunks Bereits seit Jahrzehnten führt die Chorgemeinschaft Lisdorf mit viel Engagement musikalische Jugendarbeit durch. Die beiden Jugendgruppierungen Minichor und Kinderchor, in mehr als drei Jahrzehnten aufgebaut von Dorothea Schönberger, Verena Laase, Sabrina Germann und aktuell unter der Leitung von Eva Gindorf, sind fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Lisdorf. Die intensive und über Jahrzehnte beständige Jugendarbeit der Chorgemeinschaft war den Stadtwerken Saarlouis bereits im Jahre 2007 eine Auszeichnung als „Verein des Monats“ wert. Jetzt ersang sich die Lisdorfer Sängerschar am Passionssonntag, den 17. März 2013, einen unerwarteten Erfolg. Der Teenychor der Chorgemeinschaft vertrat unser Dorf erfolgreich beim offenen Kinder- und Jugendchorwettbewerb „Kommt und singt mit uns!“ des Clubs „SR-Freunde“ im Großen Sendesaal des Saarländischen Rundfunks. Der erfolgreiche Teenychor aus Lisdorf, im Bild links Leiterin Eva Gindorf, rechts Sabrina Germann. Die jungen Sänger(innen) stellten sich zum ersten Male einem Wettbewerb und die wochenlangen disziplinierten Vorbereitungen trugen Früchte. In der Kategorie Kinder- und Jugendchöre starteten fünf Chöre. Die Lisdorfer Formation trug fünf Lieder vor und erntete vor allem für Intonation und Choreografie des Volksliedes „Der Jäger längs dem Weiher ging“ mehrfach Zwischenapplaus von den Zuhörern. Die elf Jungsänger aus Lisdorf konnten nicht nur das Publikum, sondern auch die fünfköpfige Jury überzeugen und wurden bei der Wertung auf den ersten Platz gesetzt. Die Redaktion gratuliert den erfolgreichen Jungsängern recht herzlich zu ihrem Überraschungserfolg und wünscht für die Zukunft weiterhin viel Engagement und Erfolg bei der Jugendarbeit. Frohe Ostern wünschen Ihnen Ihre CDU und JU Lisdorf